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48 STUNDEN NEUKÖLLN / Endstation Paradies

15. bis 17. Juni 2012
Fr. 19.00 Uhr – So. 19.00 Uhr

 

 


Die Veranstaltungsorte im Gebiet (weitere Orte unter www.48-stunden-neukoelln.de):

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(Zur vergrößerten Ansicht bitte auf das Bild klicken)


Zuwanderung und Vielfalt – die Themen der 48 STUNDEN NEUKÖLLN

Das größte Kunst- und Kulturfestival der Bundeshauptstadt 48 STUNDEN NEUKÖLLN nimmt Teil an den offiziellen Feierlichkeiten 775 Jahre Berlin. Unter dem Motto Stadt der Vielfalt stellt sich Berlin als kosmopolitische Stadt vor, die über acht Jahrhunderte stetig an Anziehungskraft für Menschen von überall her gewonnen hat. Gerade zu Neukölln, das seit jeher stark von Zu- und Abwanderung geprägt ist, gehört Diversität als untrennbarer Bestandteil. Schließlich ist Neukölln der Berliner Bezirk, der mit seinen über 160 Nationalitäten die größte Vielfalt an kulturellen Wurzeln aufweist. Die 48 STUNDEN NEUKÖLLN, die sich seit jeher bemühen, die Gesamtbevölkerung in künstlerische Prozesse einzubeziehen, widmen sich in diesem Jahr mit einem inhaltlichen Schwerpunkt den Themen Zuwanderung und interkulturelles Zusammenleben. Ein weiteres Jubiläum wird in Rixdorf/Neukölln gefeiert: Der 275. Jahrestag der Zuwanderung böhmischer Glaubensflüchtlinge, der exakt mit dem Festivalzeitraum zusammenfällt.

1737 – Zuwanderung aus Böhmen

Die Blaupause für den wiederkehrenden Prozess der Zuwanderung nach Neukölln ist die Ansiedelung böhmischer Glaubensflüchtlinge durch König Friedrich Wilhelm I. Ihnen ließ er angrenzend an das damalige Deutsch-Rixdorf ein eigenes Dorf bauen, das sie am 15. Juni 1737 bezogen. Nach einer konfliktreichen Zeit des Zusammenfindens der beiden Gemeinden sind die Böhmen unter Wahrung ihrer kulturellen Identität selbstverständlicher Teil der Neuköllner Gesellschaft geworden.
Diese historische Erinnerung veranlasst die Festivalorganisatoren zu fragen, wie sich die in verschiedenen Wellen erfolgte Zuwanderung von überall her nach Neukölln ausgewirkt hat und auch heute noch auswirkt.

Diversität als kultureller Schatz

Im Laufe der Jahrhunderte, nach 1871 und vor allem seit 1945, kamen Menschen aus aller Welt und aus den verschiedensten Gründen nach Neukölln, eine große Herausforderung auch für die Alteingesessenen. Die Geschichte des Stadtbezirks zeigt, dass dieser Prozess aber immer wieder – wenn auch konfliktreich – mit Erfolg von statten ging und auch heute immer wieder gelingt. Neukölln hat langjährige Erfahrung darin, Fremde und Fremdes aufzunehmen, sich zu Eigen zu machen und sich darüber neu zu erfinden. Es führt dazu, dass in Neukölln ein großer Erfahrungsschatz vorhanden ist, der sich im kulturellen Stadtteilleben und auch im diesjährigen Festival 48 STUNDEN NEUKÖLLN abbildet.

Berlin, 18. Mai 2012

Kulturnetzwerk Neukölln e.V.
Karl-Marx-Straße 131
12043 Berlin

Tel: (030) 68 24 78-0
Tel. 48-Stunden: (030) 68 24 78-21
Fax: (030) 68 24 78-11

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.kulturnetzwerk.de
www.48-stunden-neukoelln.de

 

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Parallel zur Ausstellung "Böhmische Rhapsodie", die bis zum 18. Dezember in der Galerie im Saalbau in der Karl-Marx-Straße gezeigt wurde, präsentierte die Künstlerin Beate Klompmaker den Stadtführer "Das Böhmische Dorf in Berlin" und gibt Einblicke in die Geschichte eines Mikrokosmos – des Dorfes in der Stadt, einem außergewöhnlichen Ort in der Metropole Berlin. Anlass ist das 275. Jubiläum des Böhmischen Dorfes.

Den vom Quartiersmanagement geförderten Stadtführer erhalten Sie in allen Buchhandlungen und im Quartiersbüro für 13,80 €.

Klompmaker, Beate: Das Böhmische Dorf in Berlin – ein Rundgang
Česká vesnice v Berlině – procházka
Englisch Broschur (trafo Literaturverlag)
74 S., Maße: 20,0 x 14,8 cm, 17 Illustrationen
ISBN: 978-3-86465-030-7

Unten:
Titel: ClaudRix, 2012,
(Animation zu einer Soundinstallation mit einer Schinkelleuchte und einer Bank der Herrnhuter Brüdergemeine)
Künstlerin: Beate Klompmaker
Sound: Chang-Yun Yoo, Finja Bolks, Manuel Rösler, Katja Motel und Katrin Langerfeld
Die LP erscheint voraussichtlich Anfang 2013

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KIEZFEST 2012

Am Samstag, 2. Juni von 13.30 bis 18.30 Uhr feiern wir in der Donaustraße am Verkehrsschulgarten das Kiezfest 2012. Wie schon in den letzten Jahren mit einem guten Bühnenprogramm und abwechslungsreichen Ständen!

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Auf der Bühne
Brasilianischer Samba | Thailändische Tänze |
Arabische Folklore des Deutsch-Arabischen-Zentrums |
Moderner Tanz der St. Marien Schule | Capoeira-Vorführung |
Schüler-Bigband der Richardgrundschule | Ney-Flöten Spieler |
Kinderbewegungs- und Lernprogramm „Der kleine Stern“ |
Tanz der Kinder der Kita Brüdergemeine | Schlagzeugsolo |
HipHop & StreetDance des Mädchenzentrums „Szenenwechsel“ |
Diskussionsrunde mit Schülern der Eduard-Mörike Schule |
Kurzkonzert mit Saxophon und Klavier

An den Ständen
Ebru - die türkische Kunst des Malens auf dem Wasser |
Moderner-Tanz-Workshop |
das Kiezmobil mit seiner Umweltwerkstatt |
Arabische und Lateinische Kalligraphie | Geruchstests |
Schnuppermassage | Torwandschießen | Skateboardfahren |
Wissensspiele | Wasserballon werfen | Hüpfburg |
Böhmische Folkloretänze | Kistenklettern | Slackline |
Verschiedene Mal- & Bastelangebote | Sackhüpfen & Eierlauf |
Yoga & Balancetest | Fitnesstest | Barfußpfad | Kinderschminken |
Diverse Infostände über Angebote aus dem Kiez

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Gut besuchte Diskussion zur Zukunft der Streuobstwiese

Mit rund 40 TeilnehmerInnen wurde am Dienstag, 22. Mai über die Zukunft der Streuobstwiese diskutiert. In einer auf Kompromisse ausgerichteten, sachlichen Atmosphäre wurden die wichtigsten Konfliktthemen angesprochen ("Hundewiese vs. Liegewiese"), es wurden Ideen gesammelt und Wünsche geäußert. Wer dabei war, bei den Planungen mitmachen möchte oder sich für das Thema interessiert, kann sich an das Quartiersbüro wenden oder an die Organisatorinnen der Diskussionsveranstaltung: Stadtagenten Benedict & Lorenz GbR, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 030 – 51634858

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Ein Spielplatz für den Kiez
Einladung zur 2. öffentlichen Bürgerversammlung

am Montag, den 4. Juni von 17:00 bis 18:30 Uhr
auf dem Spielplatz in der Anzengruberstraße 16 – 18

Der Spiel- und Bolzplatz in der Anzengruberstraße wird 2012 auf Initiative des Quartiersmanagements Ganghoferstraße umgestaltet werden.
Dafür stehen Mittel des Programms „Soziale Stadt“ und aus dem Bezirksamt Neukölln zur Verfügung.
Gestalten Sie mit! Sowohl Anwohner als auch Nutzer haben die Möglichkeit mitzuentscheiden, was aus dem Platz einmal werden soll. Aus einer ersten öffentlichen Veranstaltung Ende Januar sind bereits viele Anregungen von Ihnen in die nun vorliegenden Planungen eingeflossen. Nutzen Sie die Chance und diskutieren Sie mit den Planern die Zukunft des Spielplatzes.
Die Diskussionsveranstaltung findet unmittelbar vor Ort auf dem Bolzplatz mit Vertretern des Bezirks, des Quartiersmanagements und den Planern statt. Die Veranstaltung wird auch bei schlechtem Wetter durchgeführt. Sie haben bereits auf dem Kiezfest in der Donaustr./ Ecke Wörnitzweg am Samstag den 2. Juni von 13:30 – 18:30 Uhr am Stand des Quartiersmanagements die Möglichkeit, sich vorab über die Planung zu informieren.

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QM Ganghoferstraße · Lechner Landschaftsarchitekten · stadt.menschen.berlin

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Kiezputz 2012

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Bei Wind und Sonnenschein putzten am Samstag, 12. Mai rund 30 fleißige Helfer den Kiez. Es wurden säckeweise Müll gesammelt, Gehwege gekehrt und am Ende gab es im Quartiersbüro Suppen und belegte Brote. Organisiert wurde der Kiezputz von den Stadtagenten.
>> Hier geht es zur Bildergalerie

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Interview mit dem Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller

michael_mueller_webkl"Wir hier in Berlin brauchen das Programm Soziale Stadt"

In einem Exklusiv-Interview für den Arbeitskreis Berliner Quartiersmanager spricht Senator Michael Müller (SPD) über die Zukunft des Quartiersmanagements, über die Entwicklung in den Kiezen und über das Problemfeld "Miete". [>> zum Interview]

Aktuell: Quartiersratsmitglieder des QMs Schöneberger-Norden haben den Senator getroffen und mit ihm für die Quartiers-Zeitung „Schöneberger Morgen“ über seine Haltung zu dem Programm „Soziale Stadt“ gesprochen. [zum Interview QR Schöneberger-Norden]

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gluehbirne_klIdeenaufruf für den Quartiersfonds 1!

Ein offenes Sommerfest in einer Schule? Ein Flohmarkt in der Geygerstraße? Oder eine Haustier-Parade? - Alles möglich...

Zur Förderung von Projekten bis 1.000 Euro die in erster Linie für Anwohner aktivierende und ehrenamtliche Arbeit gedacht sind, stehen im laufenden Jahr noch Mittel aus dem Aktionsfond bereit. Wir suchen Ihre Vorschläge, welche Projekte damit gefördert werden sollen.

Die Entscheidung über eine eventuelle Finanzierung wird durch die Aktionsfondjury am 26. Januar getroffen werden.

Unterstützt wurden bisher beispielsweise Ferienprogramme für Kinder, Lesungen, Computerkurse für Mütter, Hof- und Straßenfeste, Baumscheibenbegrünung, Kunstaktionen
und, und, und…

Wir freuen uns über Ihre Projektanträge und Ideen!

Verwenden Sie bitte für Ihre Anträge und Ideen die Vorlage >> Antrag Quartiersfonds 1.

Natürlich können Sie auch einfach ins Büro kommen und sich einen Antrag abholen.
Für die nächste Runde müssen Anträge bis zum 22. Juli bei uns eingegangen sein!

Ihr Team Quartiersmanagement Ganghoferstraße


Gemeinsam für einen sauberen Kiez!

Damit sich alle in ihrem Wohnumfeld wohler fühlen können, gibt es zukünftig Umweltprojekte, die von "Stadtagenten" und "stadt&hund" im Ganghofer-Kiez organisiert werden.

hundekotbeutel_klDen Kiez schöner zu gestalten geht nur, indem sich möglichst viele Menschen je nach ihrem Interesse beteiligen. Von August 2011 bis Ende 2012 organisiert das Projektteam der Stadtagenten mit seinem Kooperationspartner stadt&hund viele Aktionen für Bewohner und Einrichtungen, die die Situation verbessern und die Verantwortung für den eigenen Kiez stärken sollen. Ganz besonders gesucht sind Paten für Baumscheiben und Hundekotbeutel-Spender. [weitere Infos]

Werden Sie Pate für einen Hundekotbeutel-Spender. So geht's ->


Kostenlose Gewerbeberatung im Quartiersgebiet

Auch 2012 berät Eberhard Mutscheller von der mpr-Unternehmensberatung weiter kostenlos Gewerbetreibende im Kiez. Falls Sie mit Ihrem Geschäft in Schwierigkeiten stecken, Anträge stellen müssen, sich vernetzen wollen oder einfach nur neue Perspektiven suchen, können Sie sich direkt mit Herrn Mutscheller in Verbindung setzen. [weitere Infos]


Beate Klompmaker
Böhmische Rhapsodie
Zu Gast: der Ausstellungskubus FRITZ | DORF | STADT

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Ausstellungszeitraum: 3. November – 18. Dezember 2012
GALERIE IM SAALBAU
Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin
Tel.: +49 30 90239 3772
Öffnungszeiten: Di – So 10–20 Uhr
U 7 Karl-Marx-Straße

Das Böhmische Dorf in Berlin ist einen Besuch wert, und das nicht nur weil 2012 sein 275-jähriges Bestehen gefeiert wird! Die Ausstellung ist eine Hommage an Böhmisch-Rixdorf in Form von Text, Bild und Lichtinstallation. Erstmals präsentiert die Künstlerin Beate Klompmaker den Stadtführer Das Böhmische Dorf in Berlin und gibt Einblicke in die Geschichte eines Mikrokosmos – des Dorfes in der Stadt, einem außerge­wöhnlichen Ort in der Metropole Berlin. Vor genau 275 Jahren (1737) siedelte König Friedrich Wilhelm I. Glaubensflüchtlinge aus Böhmen, bei Rixdorf an. Er ließ ihnen Häuser bauen, gab ihnen Arbeit und Privilegien. Die Struktur von Böhmisch-Rixdorf, seine spezielle Architektur und viele religiöse Besonderheiten haben bis heute, bis in die 12. Generation der Nachfahren, überlebt.

Viele beeindruckende Reisebildbände und Cityguides arbeiten mit farbigen Abbildungen, die die Realität der Orte oftmals schöner darstellen, als sie wirklich ist. Die Bilder in der Ausstellung ähneln stilistisch Kupferstichen und Radierungen. Durch eine reduzierte Umsetzung aktueller Bilder (2012) in Schwarzweiß wird eine besondere Verbindung zwischen Altem und Neuem hergestellt. Diese besondere Bildästhetik findet bereits in der Renaissance und frühen Neuzeit Verwendung und ist ein Mittel bei Buchillustrationen, in denen Stadtansichten dargestellt werden.
>> Karte Vorderseite

Im Spannungsfeld zwischen dem realen Ort und der Metapher des Böhmischen Dorfes als etwas, das man nicht kennt, eröffnen sich in der Ausstellung Vorstellungsräume zwischen Geschichte und Geschichten, Tradition und Religion, Werten und Mythen.

Die Ausstellung ist Programmpunkt des LateLightShopping am 17. und 18. Nov. 2012.
Führungen:
Historische Spaziergänge durch das Böhmische Dorf mit Dr. Rainer Pomp am 3.11., 17.11., 1.12, 8.12. um 13 Uhr. Anmeldung unter: 030 / 61 30 76 93, Preis: 8,-/5,- €.

Zu Gast: der Ausstellungskubus FRITZ | DORF | STADT

Der kompakte Ausstellungswürfel richtet den Blick auf das weitere Umfeld und macht sichtbar, dass das Böhmische Dorf in Rixdorf Teil des großangelegten Kolonisationsprojekts Friedrich II. war. Hatte sein Vater, Friedrich Wilhelm I., 1737 die Ansiedlung der ersten 18 Familien in Rixdorf ermöglicht, so unterstützte Friedrich II. die Erweiterung des Dorfes um mehr als doppelt so viele Kolonistenhäuser.
Die mobile Ausstellung FRITZ | DORF | STADT – Kolonistendörfer in der Metropolregion
ist Teil des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2012 „KOMMT ZUR VERNUNFT! Friedrich der Zweite von Preuszen“. Das team [best], Dr. Nicola Bröcker, Dr. Celina Kress, Dr. Simone Oelker kuratierte das Projekt und erarbeitete es in Zusammenarbeit mit Studierenden am Center for Metropolitan Studies (CMS) der TU Berlin.
Thema der Ausstellung ist die Kolonisationspolitik Friedrich II. am Beispiel von vier Kolonistendörfern zwischen Berlin und Potsdam, die in diesem Projekt länderübergreifend vorgestellt werden: Nowawes (Potsdam/Babelsberg) und Erkner für Brandenburg, Friedrichshagen und Rixdorf (Neukölln) für Berlin. Der Kubus wird im Lauf des Jahres an allen vier Orten präsentiert.

Friedrich II. suchte Mitte des 18. Jahrhunderts für den Ausbau des wichtigen Textilgewerbes Fachkräfte wie Spinner und Weber als Zulieferer für die Manufakturen in Berlin. Dabei setzte er auf Toleranz, Technik und Talent und lockte auf diese Weise Glaubensflüchtlinge aus vielen Teilen Europas in das dünn besiedelte, rückständige Preußen. Sie erhielten Land, rationell gestaltete Wohnhäuser, Gemeinschaftsbauten und eine Kirche. Inzwischen sind viele der so entstandenen „Kolonistendörfer“ zu Teilen der Stadt geworden, mit jeweils ganz unterschiedlichen Qualitäten:
Im urbanen Umfeld des Böhmischen Dorfes in Neukölln, wo bis heute viele Familien mit böhmischen Wurzeln wohnen, geht es auch heute besonders um Integration, Toleranz und friedliches Miteinander der Kulturen. In Babelsberg wurden die ehemaligen Kolonistenhäuser gerade nach umfassenden Sanierungen neu bezogen. In Erkner dient das einzig erhaltene, denkmalgerecht wiederhergestellte Kolonistenhaus dem lokalen Heimatverein als Domizil und in Friedrichshagen säumen die pittoresken, im 19. Jahrhundert meist überformten Kolonistenhäuser die zentrale Flaniermeile am Müggelsee.

Die inhaltlich gleich aufgebauten vier Seiten des kompakten, vom design.BÜROSTICH+ entworfenen Ausstellungswürfels laden mit historischen und aktuellen Fotos und Plänen sowie Alltagsgegenständen dazu ein, den Blick hin und herschweifen zu lassen und zu vergleichen. Sie geben den Blick frei auf Gemeinsamkeiten und Zusammengehörigkeit der Hauptstadtregion, und machen zugleich identitätsbildende, lokale Besonderheiten sichtbar.

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Januar bis März 2012

Januar
  • Jeden Montag Nähkurs von 9.00-13.00 Uhr
  • ab 13.01., jeden Freitag Malkurs mit Tobias Gürtler, 13:00-16:00 Uhr
    (um Voranmeldung wird gebeten)
  • Di., 17.01., 9:30 Uhr: Elternfrühstück und Geschichten aus dem "Großen Rafik Schami Buch"
  • Di., 31.01., 9:30 Uhr: Internationales Elternfrühstück, Jeder Teilnehmer bringt etwas für sein Heimatland Typisches mit
Februar
  • Jeden Montag Nähkurs von 9.00- 13.00 Uhr
  • ab 06.02. Montags und Dienstags Hausaufgabenhilfe für Schüler, 14:00-16:00 Uhr (um Voranmeldung wird gebeten)
  • Jeden Freitag Malkurs mit Tobias Gürtler, 13:00 - 16:00 Uhr
    (um Voranmeldung wird gebeten)
  • Do., 16.02., 9:30 Uhr: Informationsveranstaltung "Wie können Eltern ihre Kinder auf die Schule vorbereiten" Projektvorstellung für Mütter und ihre 4-jährigen Kinder
  • ab Do., 16.02., 12:00 Uhr, Kursbeginn einer Vorschulgruppe für Kinder, die keinen Kitaplatz haben und ihrer Eltern mit dem Schwerpunkt Sprachförderung (um Voranmeldung wird gebeten)
  • D0., 23.02., 9:30 Uhr: Besuch des "Museums am Checkpoint charlie" (ehemaliger Grenzübergang), Treffpunkt im Familienzentrum (um Voranmeldung wird gebeten)
März
  • Jeden Montag Nähkurs von 9.00- 13.00 Uhr
  • Jeden Montag und Dienstag Hausaufgabenhilfe für Schüler, 14:00-16:00 Uhr (um Voranmeldung wird gebeten)
  • Jeden Donnerstag 12:00 Uhr, Vorschulgruppe für Kinder ohne Kitaplatz und ihren Eltern mit Schwerpunkt Sprachförderung (um Voranmeldung wird gebeten)
  • Jeden Freitag Malkurs mit Tobias Gürtler, 13:00 - 16:00 Uhr
    (um Voranmeldung wird gebeten)
  • ab Do., 03.03. Start einer Mütter-Kind-Gruppe für Mütter mit 4-jährigen Kindern 9:00-12:00 Uhr
  • Mi., 14.03., Vortrag zum Thema "Zahnpflege & gesunde Ernährung" (Uhrzeit bitte im Familienzentrum erfragen)
  • Do., 29.03., 9:30 Uhr Elternfrühstück und Geschichten aus dem "Großen Rafik Schami Buch"


Alle Angebote sind kostenlos!

Kita und Familienzentrum Mosaik
Donaustr. 88
12043 Berlin
Tel.: (030) 568 262 90

Liebe Neuköllner und anderweitige Berliner Student_innen und junge Bewohner_innen,

Seit Januar 2011 können wir den Grundschüler_innen des Ganghofer- und Richardkiezes in Neukölln viele nachmittägliche AGs/Kurse/Workshops anbieten. Geleitet werden diese Kurse von Ehrenamtlichen, hauptsächlich Student_innen, aber auch anderen jungen Bewohner_innen aus Neukölln oder Umgebung. Das besondere an dem Projekt ist, dass sich die Kinder selbst in einer großen Tagung (Open Space) die AGs gewünscht und geplant haben.
Unsere Angebote finden in der Richard-Grundschule statt, sind aber offen für alle Schüler_innen aus der Umgebung, v.a. aus dem Ganghoferkiez!

Jetzt suchen wir aktuell wieder neue Unterstützung.
Alles weitere könnt ihr hier nachlesen:

In Neukölln gibt es eine großartige Grundschule mit noch großartigeren Kindern.
Die harten Fakten über die Richard-Grundschule besagen, dass ihre Schüler_innen über 90% einen "Migrationshintergrund"
haben und zu über 90% aus Familien stammen, die Transferleistungen erhalten. Andere Fakten besagen, dass sie somit statistisch doppelt von
Bildungsbenachteiligung bedroht sind... Den Kindern sind diese Fakten eigentlich schnurzpiepe... ABER sie haben dennoch ein Problem, sie wünschen sich vielmehr nachmittägliche Angebote... und zwar haben sie da genauer gesagt 35 Ideen.
In einer großen sogenannten "Open Space"-Veranstaltung: "Ich... Du... Wir... - Die Richard-Grundschule plant was Neues!" haben wir von dem Verein "bildog"
(Bildung ohne Grenzen e.V.) gemeinsam mit 120 Schüler_innen, einigen Eltern, Lehrer_innen, Engagierten aus dem Kiez in einem sehr offenen Rahmen darüber getagt, welche Angebote fehlen und was die Schüler_innen brauchen, haben möchten und sich wünschen... Weiter unten könnt Ihr Euch die Liste der Schüler_innen anschauen, die da enstanden ist...

Derzeitig suchen wir wieder Verstärkung ud brauchen Student_innen und andere aktive junge Menschen aus dem Ganghofer-/Richardkiez/Neukölln und Umgebung, die Lust haben, sich ehrenamtlich zu engagieren und einige dieser Angebote umzusetzen. Offen sind die Schüler_innen allerdings auch für weitere Ideen, falls jemand besondere Begabungen hat, die er oder sie gerne ehrenamtlich den Kindern nahe bringen möchte...

Wir sind aktuell schon ein Team von ca. 30 Leuten und bieten eine Hausaufgabenbetreuung, eine Mode-Design AG, einen Basketball, Fußball-,
Skateboard-, Koch-,Tanz, Gitarren AG an... Und für all diese AGs - vor allem für die *HA-Betreuung* benötigen wir noch mehr Leute!

*** Ganz dringend suchen fünf Kinder neue Betreuer_innen zum FISCHESEZIEREN***

Unser Projekt heißt übrigens Knowledge Club und ich Anna (Vatankhah), versuche den ganzen Laden hier in Berlin zu koordinieren.
Was uns sehr wichtig ist, dass alle Ehrenamtlichen in interkulturellen und methodentechnischen Dingen gecoacht und begleitet werden, es finden regelmäßig interkulturell-/

förderpädagogische Workshops und Wochenenden statt... dafür gibts natürlich ein Zertifikat und auch für Euer ehrenamtliches Engagement gibt es eine Bescheinigung, die man sich im Übrigen auch für seine Lehramts-Referendariats-Wartezeit anrechnen lassen kann...

Von Vorteil, aber kein Muss ist es, wenn Interessierte schon Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mitbringen und sich nicht von
"herausfordernden" Verhalten abschrecken und allzu sehr stressen lassen! Die Erfahrung zeigt, dass man dringend eine entspannte und flexible
Grundhaltung mitbringen muss, um sich in unserem Team wohl zu fühlen.

Hier folgt die Liste und falls ihr Interesse habt noch mehr zu erfahren,
dann findet Ihr hier die Internetseite:
http://bildog.de/index.php?option=com_content&view=article&id=37&Itemid=36
Und unsere Facebookseite (klickt auf "Gefällt mir!" und erfahrt immer alle Neuigkeiten):
https://www.facebook.com/pages/Bildog-Knowledge-Club-Berlin/161089527272166

Meldet Euch bei Interesse bei mir und schreibt kurz etwas über Euch und Eure Motivation unter:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>, Mobil: 01525 - 3 98 44 80

Sport
1. Skateboard fahren
2. Fußball spielen
3. Basketball spielen
4. Völkerball
5. Schwimmen
6. Schlittschuhfahren
7. Tischtennis
8. Kickboxen
9. Breakdance u. Beatboxen

Musik
10. Klassische Musik hören
11. Tanzen und Singen (international: Bauchtanz, Bollywood, arabische,
türkische Tänze...)
12. Musik (Band)
13. Instrumente spielen (Klavier, Gitarre, Keyboard, Schlagzeug)
14. Hip Hop AG/ über Musik und Stars reden

Kreativ
15. Film AG
16. Radio-Projekt
17. Theater spielen
18. Zeitungsprojekt
19. Kunst AG
20. Basteln
21. Nähen und Mode-Design
22. Kochen international

Kinder Clubs
23. Jungsclub
24. Mädchenclub
25. Kinder-Club
26. Spiel AG
27. Lego-AG

Förderkurse
28. Hausaufgaben- und Nachhilfe
29. Bücher lesen/Bilbliothek besuchen

Umwelt-/Natur
30. Fische sezieren
31. Tier AG
32. Schulgarten
33. Umweltschutz und Afrikaprojekt
34. Ausflüge am Nachmittag/Erkundungen

Elternprojekte
35. Eltern erzählen ihre Migrationsgeschichte

Mit lieben Grüßen
Anna
--
Anna Schirin Vatankhah
Bildung ohne Grenzen e.V. - bildog
Projektleitung Knowledge Club Berlin
Mobil: 01525 - 3 98 44 80
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mehr Infos auf unserer Homepage: www.bildog.de
"Like us" on Facebook und erfahre mehr...
Ganghofer-Cup 2012

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Am Mittwoch, 3. Oktober findet der diesjährige "Ganghofer-Cup" der Street Players statt. Weitere Infos findet ihr, wenn ihr auf das Plakat klickt.

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AllerWeltsSuppen 2012

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Es war windig und kühl, aber dem Genuss tat dies keinen Abbruch: Am Samstag feierten viele Kiezakteure und BesucherInnen das zweite Suppenfest in der Donaustraße. >> Hier geht's zur Bildergalerie.


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Kunst-Workshops zum Mitmachen für Familien mit Kindern von 2 bis 8 Jahren
KinderKunstWerkstatt „Vielfalt der Familien im Kiez“

kikuez2klAn mehreren Sonntagen können insbesondere Familien aus dem Quartiersmanagementgebiet Ganghoferstraße kostenlos bei Kunstaktionen für Kinder mitmachen. Das durchgehende Thema ist die "Vielfalt der Familien im Kiez". Das komplette Programm finden Sie >> hier

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Ideen für den Kiez gesucht!

1. Finanzierung aus dem Quartiersfonds 2 (Projekte können mit bis zu 10.000 € gefördert werden)

gluehbirne_klWir suchen Vorschläge für Projekte, die die Lebensqualität im Ganghoferkiez verbessern helfen – sei es im Bereich der Stadtteilkultur, des Wohnumfeldes, der Gesundheitsvorsorge, des Sicherheitsempfindens, der lokalen Ökonomie o.ä.. Schwerpunkte der QM-Tätigkeit sind Integrationsförderung, Partizipation sowie Bildungsangebote.

Welche Projekte können gefördert werden?

Mit dem sog. Quartiersfonds 2 (QF2) können Projekte gefördert werden, die
zwischen 1.000 und 10.000 Euro kosten,
innerhalb des Jahres 2013 umgesetzt werden (sei es als regelmäßiges Angebot oder auch nur als einmalige Aktion) sowie
im QM-Gebiet wirken bzw. wesentlich auf Anwohner des Gebietes abzielen.
Die Möglichkeit, eine entsprechende Projektidee einzureichen, steht jedem/jeder offen.

Was geschieht mit Ihrem Projektvorschlag?
Beurteilung der Idee durch die Steuerungsrunde am 21. November (bestehend aus Vertretern des Bezirksamts, der Senatsverwaltung, des Quartiersrats und des QM):
„Entspricht der Projektvorschlag den Förderbedingungen?“ (insb. Gebietsbezug, keine Doppelförderung)
Bewertung der Idee durch den Quartiersrat am 7. Dezember:
„Welche der eingereichten Projektideen sind sinnvoll für unsere Nachbarschaft?“
ggf. Interessenbekundungsverfahren und Auswahl eines Projektträgers für die Umsetzung durch eine Auswahlrunde:
„Welches Konzept und welcher Träger/Durchführende ist am besten geeignet?“

Wir sind gespannt auf Ihre Vorschläge!
Füllen Sie bitte den >> Projektsteckbrief so weit wie möglich aus und reichen Sie ihn bis einschließlich Sonntag, den 11. November 2012 bei uns ein.


2. Finanzierung aus dem Quartiersfonds 1
(Projekte können mit bis zu 1.000 € gefördert werden)

Es ist für 2012 noch Geld aus dem Aktionsfonds da!
Dieses ist zur Förderung von Projekten bis 1.000 Euro die noch in diesem Jahr umgesetzt werden müssen, gedacht. Die Projekte sollen in erster Linie, aber nicht ausschließlich, Anwohner aktivierend sein und ehrenamtliche Arbeit fördern. Wir suchen Ihre Vorschläge, welche Projekte damit unterstützt werden sollen.

Die Entscheidung über eine eventuelle Finanzierung wird durch die Aktionsfondjury getroffen werden, die am 15. November tagt.

Unterstützt wurden bisher beispielsweise Ferienprogramme für Kinder, Lesungen, Computerkurse für Mütter, Hof- und Straßenfeste, Baumscheibenbegrünung, Kunstaktionen und, und, und…

Wir freuen uns über Ihre Projektanträge und Ideen, die bis zum 11. November bei uns eingegangen sein müssen!
Verwenden Sie bitte für Ihre Anträge und Ideen die Vorlage die Sie >> hier herunterladen können. Natürlich können Sie auch einfach ins Büro kommen und sich einen Antrag abholen (Donaustr.78 / Ecke Roseggerstr.).

Wir freuen uns über Ihre Projektideen!

Für Fragen oder zur Vermittlung potenzieller Projektpartner stehen wir gerne zur Verfügung.
Ihr Team vom Quartiersmanagement Ganghoferstraße

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Mietrechtsberatung im Quartiersbüro

mieterberatung_ganghDer Neuköllner Wohnungsmarkt ist in Bewegung, die Mieten steigen und freie Wohnungen sind begehrt. Viele Mieter sehen sich zudem mit Modernsisierungsmaßnahmen und daraus resultierenden Mieterhöhungen konfrontiert. Da es zu den erklärten Zielen des Quartiersmanagements gehört, die Lebensbdingungen der Menschen im Kiez zu verbessern und die Fluktuation zu verringern, bieten wir ab dem 29. Oktober eine regelmäßige Mietrechtsberatung an. Die Mietrechtsberatung wird zukünftig immer montags 16-18 Uhr bei uns im Büro stattfinden. Sie wird von Rechtsanwälten der Kanzlei Neukölln durchgeführt und ist für Anwohner der QM-Gebietes Ganghoferstraße kostenlos. Termine bitte mit dem QM-Büro vereinbaren.

Zu folgenden Fragen erfolgt eine Beratung:

  • Berliner Mietspiegel
  • Modernisierung
  • Mängel in der Wohnung
  • Mieterhöhung
  • Betriebskosten
  • Kündigung
  • Räumungsklage


Mittwoch, 17. Oktober, 18 Uhr findet eine Auftaktveranstaltung mit dem Stadtsoziologen Sigmar Gude und einem Vertreter der Rechtsanwaltskanzlei im Quartiersbüro statt.

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Aufruf des Bildog-Knowledge-Clubs-Berlin
Ehrenamtliche für Schülerprojekte an der Richard-Grundschule gesucht

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Seit Januar 2011 können wir den Grundschüler_innen des Ganghofer- und Richardkiezes in Neukölln viele nachmittägliche AGs/Kurse/Workshops anbieten. Geleitet werden diese Kurse von Ehrenamtlichen, hauptsächlich Student_innen, aber auch anderen jungen Bewohner_innen aus Neukölln oder Umgebung. Das besondere an dem Projekt ist, dass sich die Kinder selbst in einer großen Tagung (Open Space) die AGs gewünscht und geplant haben.
Unsere Angebote finden in der Richard-Grundschule statt, sind aber offen für alle Schüler_innen aus der Umgebung, v.a. aus dem Ganghoferkiez! >> weitere Infos

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Ganghofer-Cup 2012

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Am Mittwoch, 3. Oktober findet der diesjährige "Ganghofer-Cup" der Street Players statt. Weitere Infos findet ihr, wenn ihr auf das Plakat klickt.

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Herbstputz 2012

Liebe Aktive des Ganghoferkiezes,
am 29. September ist es wieder soweit! Von 12 bis 14 Uhr findet unser diesjähriger Herbstputz statt. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir durch den Kiez ziehen und die Besen schwingen.

Los geht's um 12:00 vor dem Büro des Quartiersmanagements in der Donaustraße 78.
Sie werden mit allen nötigen Utensilien ausgestattet - wir freuen uns, dass diese Aktion von der BSR mit einem großen Kehrpaket unterstützt wird. Es wird auch wieder eine extra Aktion für Kinder geben bei der die Kleinen viele Preise gewinnen können. Im Anschluss an die Aktion wird es ein gemeinsames Essen im QM-Büro geben bei dem man noch einmal gut mit allen ins Gespräch kommen kann.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit dabei wären! Bitte sagen Sie uns Bescheid, ob es klappt, damit wir besser planen können.

Mit herzlichen Grüßen,
Nadine Lorenz und Christina Benedict (Stadtagenten)

Der Kiezputz findet statt im Rahmen des vom Programm Soziale Stadt geförderten Projektes "Kleinteilige Umweltaktionen - Gemeinsam für einen sauberen Ganghoferkiez".

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MSA - Prüfungsvorbereitung

Die Schule des Lebens stellt in Kooperation mit dem Mädchenzentrum „Szenenwechsel“ für Schüler aus dem Kiez eine kostenlose Vorbereitung auf die MSA-Prüfungen zur Verfügung.
Ihr werdet in den drei Prüfungsfächern auf die Prüfungen im Mai 2013 vorbereitet, sowie auf die Präsentationen.
Wenn ihr an der Prüfungsvorbereitung teilnehmen wollt , könnt ihr euch in der Schule des Lebens anmelden.

Vorbereitungszeitraum:
01.September 2012 — Ende Mai 2013
jeweils samstags 14-17 Uhr

Anmeldung:
Schule des Lebens
Berthelsdorfer Str.8, 12043 Berlin
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. : 417 60 732

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Popraci 2012

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Am Samstag, 8. September fand auf dem Richardplatz das 179. Rixdorfer Strohballenrollen statt. Rund 30 Mannschaften kämpften um den begehrten Wanderpokal, indem sie meterhohe Strohballen um die Rixdorfer Schmiede rollten. Aber Schnelligkeit allein reichten nicht zum Sieg: In die B-Note flossen Kostümierung, das historische Wissen sowie Fairness und Teamgeist ein. Dieses Jahr erstmals am Start: eine Mannschaft aus dem Ganghoferkiez. Das Team "Stro(h)mer" um Aktionsfondsjury Mitglied Rainer Pikulski, das immerhin im Ziel ankam!

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Rollende Gärten

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Im Kiez stehen einige Einkaufswagen, in denen Blumen, Kräuter und Gemüse wachsen. >> Was steckt dahinter?

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Herzliche Einladung zum „Istanbul Sommer Tee Garden“

„Istanbul Sommer Tee Garden“ ist vom Sommerleben in Istanbul inspiriert. Tee und kleine Verköstigungen, sowie ein Unterhaltungsprogramm und Brettspiele sorgen für  eine geborgene und gemeinschaftliche Atmosphäre.

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Der Teegarten wird von einer ortsbezogenen Installation geschmückt und findet unter freiem Himmel statt. Die Veranstaltung wird von einem kuratierten Unterhaltungsprogramm begleitet, welches eine Bandbreite von Chorgesang bis Hip Hop, Theater, Backgammon, Kinderspiele und einem  „Gesprächs-Menu“ beinhaltet. Dieses dient dazu, die Unterhaltung zwischen den Nachbarn anzuregen, Erfahrungen auszutauschen, neue Geschichten kennenzulernen und Gemeinsamkeiten zu entdecken.
Die am Projekt beteiligten Jugendlichen werden als Servicepersonal auftreten und den Gästen die Speisen und Getränke, sowie die „Gesprächs- Menus“ anbieten. Sie sind ortsansässige Jugendliche, die sich ein kleines Taschengeld verdienen und Arbeitserfahrung im Bereich Service sammeln wollen. Wir bieten einen Workshop an, in dem die für das Projekt notwendigen Fähigkeiten von uns und einer Hotelfachfrau gelehrt werden. Im Anschluss an das Projekt stellen wir den Jugendlichen ein Dienstzeugnis aus.
Wir suchen sowohl noch Jugendliche, die Interesse haben bei dem Projekt als Servicepersonal mitzumachen, sowie Künstler (Musiker, Tänzer, Performer, Theatermacher), die Lust haben, etwas zum Unterhaltungsprogramm beizutragen. Der Gewinn des Tee-Verkaufs geht an die TeilnehmerInnen!

Bei Interesse bitte hier melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon: 0157-73323656
Wir laden die Nachbarschaft ganz herzlich dazu ein, sich uns anzuschließen, ein kleines Picknick mitzubringen und mit uns den Sommer zu feiern!

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Istanbul Yaz Çay Bahçesi, Istanbul’un yaz mevsiminden esinlenilmiştir; çay ve atıştırmalık servisinin yanında canlı gösteriler , masa oyunları ve tabi ki bütün
bunlarla birlikte bağlılık ve topluluk duygularının oluşturulması…

Çay bahçesi, müzik performansları (korodan hip-hop’a), tiyatro, tavla, çocuk oyunları, iletişim menüleri içeren bir eğlence programı olan bir açıkhava
barınağındaki alana özgü donanımdan oluşmaktadır. İletişim menüleri, komşular arasında iletişimi teşvik etmek ve hikayalerini paylaşabilecekleri ortak bir payda
yaratmak üzere tasarlanmıştır.

Projede yer alan servis elemanları yiyecek-içecek servisi yanında iletişim menülerinin servisinden de sorumlu olacaklar. Servis elemanları, misafirperver ve
verimli bir atmosferde çalışarak tecrübe edinmek ve para kazanmak isteyen yerel gençlerden oluşmaktadır. Proje için gerekli becerilerin öğretilmesi için atölyeler,
referans mektubu ve çay satışlarından sağlanacak kar payı sunuyoruz.

Muhitteki herkesi bize katılmaya, piknik yapmaya ve yazı kutlamaya davet ediyoruz!

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Henning Vierck, Leiter des Comenius-Gartens, in "berlinfolgen"


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In der Fotofilm-Serie "berlinfolgen" erzählen Menschen aus der Stadt ihre persönliche Geschichte und aus allen Geschichten soll irgendwann ein Mosaik der Stadt Berlin entstehen. Zu den Erzählern gehört auch Henning Vierck, der "Paradiesverwalter" des Comenius-Gartens.
>> Hier geht es zu seiner Geschichte.

"berlinfolgen" ist eine Koproduktion von taz.de und 2470media, finanziert durch Spenden von UnterstützerInnen.
>> zum Projekt

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Kiezfest 2012


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Am Samstag, 2. Juni feierten Familien, Akteure, junge und ältere Anwohner das dritte Kiezfest in der Donaustraße. Eine Tradition hat sich in den letzten drei Jahren bereits herausgebildet: ob September oder Juni, das Wetter spielt zum Kiezfest "Himmel auf, Himmel zu". Gestört hat es nicht, zum diesjährigen Kiezfest kamen so viele Besucher wie nie zuvor.
Das Quartiersmanagement dankt allen, die mit ihren Ständen und Aufführungen zur entspannten und unterhaltsamen Atmosphäre beigetragen haben!
[>> hier geht es zur Bildergalerie]


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Gut besuchte Diskussion zur Zukunft der Streuobstwiese

Mit rund 40 TeilnehmerInnen wurde am Dienstag, 22. Mai über die Zukunft der Streuobstwiese diskutiert. In einer auf Kompromisse ausgerichteten, sachlichen Atmosphäre wurden die wichtigsten Konfliktthemen angesprochen ("Hundewiese vs. Liegewiese"), es wurden Ideen gesammelt und Wünsche geäußert. Wer dabei war, bei den Planungen mitmachen möchte oder sich für das Thema interessiert, kann sich an das Quartiersbüro wenden oder an die Organisatorinnen der Diskussionsveranstaltung: Stadtagenten Benedict & Lorenz GbR, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 030 – 51634858

>> Protokoll der Nachbarschaftsversammlung
>> Tabelle mit Ergebnissen

Kostenlose Gewerbeberatung im Quartiersgebiet

Auch 2012 berät Eberhard Mutscheller von der mpr-Unternehmensberatung weiter kostenlos Gewerbetreibende im Kiez. Falls Sie mit Ihrem Geschäft in Schwierigkeiten stecken, Anträge stellen müssen, sich vernetzen wollen oder einfach nur neue Perspektiven suchen, können Sie sich direkt mit Herrn Mutscheller in Verbindung setzen. [weitere Infos]


Die August/September-Ausgabe des Ganghofers ist da!


In unserer Kiezzeitung geht es diesmal um das anstehende Suppenfest, um den Herbstputz, um eine Kunstaktion für Kinder u.v.m. >> zum Download

 

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Popraci-Mannschaft aus dem Ganghoferkiez gesucht

Ballen rollen

popraci Foto: A. Gruendler

Sie mögen es nicht, überrollt zu werden? Gehen gerne auf die Straße, um alle Rekorde zu brechen? Sind schnell, schlau und gewitzt? MeisterInnen im Ausdenken atemberaubender Kostüme? Und leben im Ganghofer-Kiez? Dann ist das Ihre Chance! Gesucht wird noch ein lustiges, abenteuerliches oder geheimnisvolles, vor allem aber buntes Team aus Männern, Frauen und Lokalmatadoren, das beim 179. Popraci, dem vermutlich außergewöhnlichsten Strohballenrollen der Welt, mitmachen möchte. Und zwar am frühen Nachmittag, Samstag, den 8. September rund um den Richardplatz. Gegeneinander angerollt wird immer in kostümierten Viererteams. Neben unglaublichen Preisen für die erst-, zweit- und drittplatzierten Mannschaften werden aber auch weitere Preise für „Originalität“, „Gemütlichkeit“ und „Schnelligkeit“ verliehen, Ruhm und Ehre selbstredend inklusive. Teilnehmen können nur Gruppen, und wir möchten erstmalig eine Mannschaft für den Ganghoferkiez ins Rennen schicken. Mitmachen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist, sich stark genug fühlt, den Ballen mit vereinter Kraft um die alte Schmiede zu wuchten und einen Mordsspaß an der ganzen Sache hat. Und zwar hier: Rainer Pikulski, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch: 030 - 622 46 03.      
Andrea Greul

weitere Infos unter: http://www.popraci.de/

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gluehbirne_klIdeenaufruf für den Quartiersfonds 1!

Ein offenes Sommerfest in einer Schule? Ein Flohmarkt in der Geygerstraße? Oder eine Haustier-Parade? - Alles möglich...

Zur Förderung von Projekten bis 1.000 Euro die in erster Linie für Anwohner aktivierende und ehrenamtliche Arbeit gedacht sind, stehen im laufenden Jahr noch Mittel aus dem Aktionsfond bereit. Wir suchen Ihre Vorschläge, welche Projekte damit gefördert werden sollen.

Die Entscheidung über eine eventuelle Finanzierung wird durch die Aktionsfondjury am 02. August getroffen werden.
Die Anträge müssen bis zum 22. Juli bei uns eingegangen sein!

Unterstützt wurden bisher beispielsweise Ferienprogramme für Kinder, Lesungen, Computerkurse für Mütter, Hof- und Straßenfeste, Baumscheibenbegrünung, Kunstaktionen
und, und, und…

Wir freuen uns über Ihre Projektanträge und Ideen!

Verwenden Sie bitte für Ihre Anträge und Ideen die Vorlage >> Antrag Quartiersfonds 1.

Natürlich können Sie auch einfach ins Büro kommen und sich einen Antrag abholen.

Ihr Team Quartiersmanagement Ganghoferstraße

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Aufruf des DAZ zu Ramadan-Fest

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten unser diesjähriges Ramadanfest am Sonntag, den 19. August und am Montag, den 20. August 2012, in der Zeit von 13:00 Uhr – 21:00 Uhr auf dem Karl-Marx-Platz in Berlin Neukölln mit Ihnen zusammen feiern.
Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung

Damit unser Ramadanfest kulturell vielfältig und noch schöner als im letzen Jahr wird, bitten wir darum, dass Bands und Musikgruppen, Tanzgruppen, Künstler, Akrobaten usw. unser Fest mit ihren Auftritten gegen eine kleine Aufwandsentschädigung unterstützen. Außerdem möchten wir verschiedene kulturelle Stände mit Angeboten aus aller Welt auf dem Karl-Marx-Platz präsentieren.

Bei Interesse und für weitere Informationen melden Sie sich bitte im Deutsch- Arabischen- Zentrum bei Herrn Hassan Hamdar unter der Telefonnummer 030 – 568 266 48, Handy 0174 77 231 57 oder bei Herrn Aßhauer unter der Handynummer 0157 743 53 870.

Wir freuen uns auf Ihre positiven Rückmeldungen.

Mit freundlichen Grüßen
Deutsch- Arabisches- Zentrum
Citymanagement Karl- Marx- Str.
Türkische Gemeinde zu Berlin

Deutsch- Arabisches Zentrum
Uthmannstr.23, 12043 Berlin
Tel.: (030) 568266-48
Fax: (030) 568266-58
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web : www.daz-neukoelln.de

EJF gemeinnützige AG
Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk
Königsberger Str. 28
12207 Berlin
Web: www.ejf.de



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Die Juni/Juli-Ausgabe des Ganghofers ist da!

In unserer Kiezzeitung geht es diesmal schwerpunktmäßig um das Thema Umwelt. Außerdem gibt es einen Rückblick auf das Kiezfest und einen Text von Eleonore Prochaska über das Toilettenhäuschen auf dem Richardplatz!
>> zum Download

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Sommerferienprojekt der Schule des Lebens:
Ich bin ich und Du bist Du

Liebe Schüler/Innen aus dem Kiez!
Wir starten vom 21.06.- 03.08.2012 unser Sommerferienprojekt, in dem ihr die drei großen Weltreligionen kennenlernen könnt.
Wir besuchen u.a. die jeweiligen Gotteshäuser und führen Gespräche mit den geistlichen Vertretern der Gemeinden.
Interessierte Jugendliche, die mitmachen wollen, können sich bei der Schule des Lebens anmelden. Eure Schule des Lebens

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Anmeldung:
Schule des Lebens
Berthelsdorfer Str.8, 12043 Berlin
Tel. : 417 60 732 /eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Die Zukunft der Streuobstwiese
Das Quartiersmanagement Ganghoferstraße lädt ein zur großen Nachbarschaftsversammlung

Dienstag, 22. Mai 2012, 18 - 20 Uhr
- Diakonie Station Neukölln, Kirchgasse 62

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Die Streuobstwiese, zwischen Kirchgasse und Donaustraße gelegen, ist die einzige öffentliche Grünfläche im Ganghoferkiez und für alle Anwohner, Initiativen und Einrichtungen ein wichtiger Ort der Erholung. Nutzergruppen  und vor allem Interessen gibt es viele verschiedene. Es stellt sich nun die Frage, ob man diese unterschiedlichen Nutzungen nicht miteinander kombinieren und die Fläche für alle Anwohner - seien sie Hundebesitzer,  Spaziergänger, Familien, Picknicker oder Gärtner - nutzbar machen kann? Was kann verbessert werden? Wie soll dieser Ort in Zukunft gestaltet werden?
Diese Fragen wollen wir mit Ihnen auf der großen Nachbarschaftsversammlung am 22. Mai von 18:00 bis 20:00 in der Diakonie Station, Kirchgasse 62, klären.
Ihre Ideen sind gefragt!
Moderiert wird das Treffen von den Stadtagenten im Rahmen des Projektes „Kleinteilige Umweltaktionen – Gemeinsam für einen sauberen Ganghoferkiez“.
Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Stadtagenten Benedict & Lorenz GbR
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
030 – 51634858

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Ein Spielplatz für den Kiez
Einladung zur 2. öffentlichen Bürgerversammlung

am Montag, den 4. Juni von 17:00 bis 18:30 Uhr
auf dem Spielplatz in der Anzengruberstraße 16 – 18

Der Spiel- und Bolzplatz in der Anzengruberstraße wird 2012 auf Initiative des Quartiersmanagements Ganghoferstraße umgestaltet werden.
Dafür stehen Mittel des Programms „Soziale Stadt“ und aus dem Bezirksamt Neukölln zur Verfügung.
Gestalten Sie mit! Sowohl Anwohner als auch Nutzer haben die Möglichkeit mitzuentscheiden, was aus dem Platz einmal werden soll. Aus einer ersten öffentlichen Veranstaltung Ende Januar sind bereits viele Anregungen von Ihnen in die nun vorliegenden Planungen eingeflossen. Nutzen Sie die Chance und diskutieren Sie mit den Planern die Zukunft des Spielplatzes.
Die Diskussionsveranstaltung findet unmittelbar vor Ort auf dem Bolzplatz mit Vertretern des Bezirks, des Quartiersmanagements und den Planern statt. Die Veranstaltung wird auch bei schlechtem Wetter durchgeführt. Sie haben bereits auf dem Kiezfest in der Donaustr./ Ecke Wörnitzweg am Samstag den 2. Juni von 13:30 – 18:30 Uhr am Stand des Quartiersmanagements die Möglichkeit, sich vorab über die Planung zu informieren.

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QM Ganghoferstraße · Lechner Landschaftsarchitekten · stadt.menschen.berlin

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Kiezputz 2012

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Bei Wind und Sonnenschein putzten am Samstag, 12. Mai rund 30 fleißige Helfer den Kiez. Es wurden säckeweise Müll gesammelt, Gehwege gekehrt und am Ende gab es im Quartiersbüro Suppen und belegte Brote. Organisiert wurde der Kiezputz von den Stadtagenten.
>> Hier geht es zur Bildergalerie

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Interview mit dem Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller

michael_mueller_webkl"Wir hier in Berlin brauchen das Programm Soziale Stadt"

In einem Exklusiv-Interview für den Arbeitskreis Berliner Quartiersmanager spricht Senator Michael Müller (SPD) über die Zukunft des Quartiersmanagements, über die Entwicklung in den Kiezen und über das Problemfeld "Miete". [>> zum Interview]

Aktuell: Quartiersratsmitglieder des QMs Schöneberger-Norden haben den Senator getroffen und mit ihm für die Quartiers-Zeitung „Schöneberger Morgen“ über seine Haltung zu dem Programm „Soziale Stadt“ gesprochen. [zum Interview QR Schöneberger-Norden]

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TOPOS-Studie zu den Veränderungen in Nord-Neukölln vorgestellt

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Auf dem Podium (v.li. nach re.): Sigmar Gude (TOPOS), Philipp Mühlberg,
Ephraim Gothe (beide Senatsverwaltung f. Stadtentwicklung und Umwelt),
Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky, Baustadtrat Thomas Blesing


Am 12. März wurde in der Mensa des Campus-Rütli die mit Spannung erwartete Studie von TOPOS zur Veränderung der Sozialstruktur in Nord-Neukölln vorgestellt. Parallel dazu ist die Studie jetzt auch auf dem Dachportal der Quartiersmanagementgebiete vollständig veröffentlicht worden. [>> zur Studie]

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Bildungsnetzwerke nachhaltig sichern – Perspektiven für Neukölln

Am 2. März hatten die elf Neuköllner Quartiersmanagements zu einem fachlichen Austausch in die Mensa der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli geladen – um über den Wert von Bildungsnetzwerke zu diskutieren und über die Möglichkeiten, sie nachhaltig in der Stadt- und Bildungslandschaft zu verankern.
Die Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli - CR² im Reuterkiez  steht mittlerweile für eine erfolgreiche Schullaufbahn und gute Chancen auf eine anschließende Berufsausbildung. An einer Schule, die vor sechs Jahren noch mit einem Brandbrief auf ihre schier unlösbaren Probleme aufmerksam machen musste, meldeten sich für das neue Schuljahr auf 96 Schulplätze 105 Schülerinnen und Schüler an! Möglich wurde das unter anderem dadurch, dass 2007 um die damalige Rütli-Schule herum der lokale Bildungsverbund entstanden ist – Bildungsnetzwerke sind gerade in sozial benachteiligten Stadtteilen unabdingbar geworden. Aber meist sind sie nur befristet finanziert – aus unterschiedlichen Töpfen, meist jedoch aus dem Programm „Soziale Stadt“. Es gibt keine Regelfinanzierung.

>> Hier finden Sie den vollständigen Artikel mit den Ergebnissen der Debatte



 

gluehbirne_klIdeenaufruf für den Quartiersfonds 1!

Ein offenes Sommerfest in einer Schule? Ein Flohmarkt in der Geygerstraße? Oder eine Haustier-Parade? - Alles möglich...

Zur Förderung von Projekten bis 1.000 Euro die in erster Linie für Anwohner aktivierende und ehrenamtliche Arbeit gedacht sind, stehen im laufenden Jahr noch Mittel aus dem Aktionsfond bereit. Wir suchen Ihre Vorschläge, welche Projekte damit gefördert werden sollen.

Die Entscheidung über eine eventuelle Finanzierung wird durch die Aktionsfondjury am 26. Januar getroffen werden.

Unterstützt wurden bisher beispielsweise Ferienprogramme für Kinder, Lesungen, Computerkurse für Mütter, Hof- und Straßenfeste, Baumscheibenbegrünung, Kunstaktionen
und, und, und…

Wir freuen uns über Ihre Projektanträge und Ideen!

Verwenden Sie bitte für Ihre Anträge und Ideen die Vorlage >> Antrag Quartiersfonds 1.

Natürlich können Sie auch einfach ins Büro kommen und sich einen Antrag abholen.
Für die nächste Runde müssen Anträge bis zum 15. Juli bei uns eingegangen sein!

Ihr Team Quartiersmanagement Ganghoferstraße


Gemeinsam für einen sauberen Kiez!

Damit sich alle in ihrem Wohnumfeld wohler fühlen können, gibt es zukünftig Umweltprojekte, die von "Stadtagenten" und "stadt&hund" im Ganghofer-Kiez organisiert werden.

hundekotbeutel_klDen Kiez schöner zu gestalten geht nur, indem sich möglichst viele Menschen je nach ihrem Interesse beteiligen. Von August 2011 bis Ende 2012 organisiert das Projektteam der Stadtagenten mit seinem Kooperationspartner stadt&hund viele Aktionen für Bewohner und Einrichtungen, die die Situation verbessern und die Verantwortung für den eigenen Kiez stärken sollen. Ganz besonders gesucht sind Paten für Baumscheiben und Hundekotbeutel-Spender. [weitere Infos]

Werden Sie Pate für einen Hundekotbeutel-Spender. So geht's ->


Kostenlose Gewerbeberatung im Quartiersgebiet

Auch 2012 berät Eberhard Mutscheller von der mpr-Unternehmensberatung weiter kostenlos Gewerbetreibende im Kiez. Falls Sie mit Ihrem Geschäft in Schwierigkeiten stecken, Anträge stellen müssen, sich vernetzen wollen oder einfach nur neue Perspektiven suchen, können Sie sich direkt mit Herrn Mutscheller in Verbindung setzen. [weitere Infos]


für Familien mit Kindern von 2 bis 8 Jahren

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KinderKunstWerkstatt

„Vielfalt der Familien im Kiez“

Wir laden besonders die Familien aus dem Quartiersmanagementgebiet Ganghoferstraße ein!

Sonntag, 23.09.2012,
11 - 14 Uhr Mitmach-Aktion "Eltern-Kind-Portraits"
14 - 17 Uhr Workshop Simone Schander: Familienporträt

Sonntag, 30.09.2012,
11 - 14 Uhr Mitmach-Aktion "Meine Wohnung"
14 - 17 Uhr Workshop Anett Lau: Mein Kiez! Straßenbau + Autos bauen

Sonntag, 07.10.2012,
11 - 14 Uhr Mitmach-Aktion "Mein Lieblingsort im Kiez"
14 - 17 Uhr Workshop Simone Schander: Familienporträt

Sonntag, 14.10.2012,
11 - 14 Uhr Mitmach-Aktion "Eltern-Kind-Portraits"
14 - 17 Uhr Workshop Gabriela Oehring: Familien-Silhouetten

Sonntag, 21.10.2012,
11 - 14 Uhr Mitmach-Aktion "Meine Wohnung"
14 - 17 Uhr Workshop Simone Schander: Familienportrait

Sonntag, 28.10.2012,
11 - 14 Uhr Mitmach-Aktion "Mein Lieblingsort im Kiez"
14 - 17 Uhr Workshop Simone Schander: Familienportrait

Sonntag, 04.11.2012,
11 - 14 Uhr Mitmach-Aktion "Eltern-Kind-Portraits"
14 - 17 Uhr Workshop Anett Lau: Mein Kiez!
Läden und Berufe aus dem Kiez gestalten (z. B. Bäcker mit Brezeln)

Sonntag, 11.11.2012,
11 - 14 Uhr Mitmach-Aktion "Meine Wohnung"
14 - 17 Uhr Workshop Anett Lau: Mein Kiez! Familien-Steckfiguren

Kostenlos, ohne Anmeldung, einfach dazu kommen!

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Kompetenzzentrum für frühkindliche kulturelle Bildung
Ganghoferstr. 3, 12043 Berlin
www.kinder-kuenste-zentrum.de

Kiezputz 2012

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Bei Wind und Sonnenschein putzten am Samstag, 12. Mai rund 30 fleißige Helfer den Kiez. Es wurden säckeweise Müll gesammelt, Gehwege gekehrt und am Ende gab es im Quartiersbüro Suppen und belegte Brote. Organisiert wurde der Kiezputz von den Stadtagenten.
>> Hier geht es zur Bildergalerie

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Arabischer Kochkurs „1001 Nacht“

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Zusammen mit einem arabischen Koch lernen Sie Gerichte aus 20 verschiedenen arabischen Ländern kennen und deren Geschichte. Alle KiezbewohnerInnen sind eingeladen, zusammen zu kochen, sich kennenzulernen und gemeinsam Spaß zu haben. Da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht, melden Sie sich bitte telefonisch zwischen 10-18 Uhr bei Herrn Hassan Hamdar unter 030/ 568 266 48 oder 0174/ 772 3157 an.

Vom 8. Mai bis zum 11. Dezember 2012. Immer dienstags von 18-21 Uhr.
Späterer Einstieg je nach Kapazität immer möglich!
Deutsch-Arabisches Zentrum, Uthmannstraße 23.
Die Teilnahme ist kostenlos.

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Der neue Ganghofer

Schwerpunktmäßig geht es in der aktuellen Ausgabe unserer Kiezzeitung um Kunst und um internationale Lebensmittelgeschäfte im Quartier. [Download Kiezzeitung, PDF]

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Neu im Kiez: Die "Werkstatt Eltern Kind Bildung"

Am Mittwoch, 28. März wurde in der Alten Post die „Werkstatt Kinder Eltern Bildung“ eröffnet. Ziel der Einrichtung ist es, die Kompetenzen und Fähigkeiten von Jugendlichen und Eltern auf künstlerischem Wege zu fördern. [>> mehr]

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Interview mit dem Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller

michael_mueller_webkl"Wir hier in Berlin brauchen das Programm Soziale Stadt"

In einem Exklusiv-Interview für den Arbeitskreis Berliner Quartiersmanager spricht Senator Michael Müller (SPD) über die Zukunft des Quartiersmanagements, über die Entwicklung in den Kiezen und über das Problemfeld "Miete". [>> zum Interview]

Aktuell: Quartiersratsmitglieder des QMs Schöneberger-Norden haben den Senator getroffen und mit ihm für die Quartiers-Zeitung „Schöneberger Morgen“ über seine Haltung zu dem Programm „Soziale Stadt“ gesprochen. [zum Interview QR Schöneberger-Norden]

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TOPOS-Studie zu den Veränderungen in Nord-Neukölln vorgestellt

2012topos4kl
Auf dem Podium (v.li. nach re.): Sigmar Gude (TOPOS), Philipp Mühlberg,
Ephraim Gothe (beide Senatsverwaltung f. Stadtentwicklung und Umwelt),
Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky, Baustadtrat Thomas Blesing


Am 12. März wurde in der Mensa des Campus-Rütli die mit Spannung erwartete Studie von TOPOS zur Veränderung der Sozialstruktur in Nord-Neukölln vorgestellt. Parallel dazu ist die Studie jetzt auch auf dem Dachportal der Quartiersmanagementgebiete vollständig veröffentlicht worden. [>> zur Studie]

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Bildungsnetzwerke nachhaltig sichern – Perspektiven für Neukölln

Am 2. März hatten die elf Neuköllner Quartiersmanagements zu einem fachlichen Austausch in die Mensa der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli geladen – um über den Wert von Bildungsnetzwerke zu diskutieren und über die Möglichkeiten, sie nachhaltig in der Stadt- und Bildungslandschaft zu verankern.
Die Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli - CR² im Reuterkiez  steht mittlerweile für eine erfolgreiche Schullaufbahn und gute Chancen auf eine anschließende Berufsausbildung. An einer Schule, die vor sechs Jahren noch mit einem Brandbrief auf ihre schier unlösbaren Probleme aufmerksam machen musste, meldeten sich für das neue Schuljahr auf 96 Schulplätze 105 Schülerinnen und Schüler an! Möglich wurde das unter anderem dadurch, dass 2007 um die damalige Rütli-Schule herum der lokale Bildungsverbund entstanden ist – Bildungsnetzwerke sind gerade in sozial benachteiligten Stadtteilen unabdingbar geworden. Aber meist sind sie nur befristet finanziert – aus unterschiedlichen Töpfen, meist jedoch aus dem Programm „Soziale Stadt“. Es gibt keine Regelfinanzierung.

>> Hier finden Sie den vollständigen Artikel mit den Ergebnissen der Debatte

Anwohnerversammlung zum Spiel- und Bolzplatz in der Anzengruberstraße


Am 24. Januar trafen sich  AnwohnerInnen, Planer, Nutzer und politisch Verantwortliche um über die Zukunft des Spiel- und Bolzplatzes in der Anzengruberstraße zu diskutieren. Dieser wird in diesem Jahr auf Veranlassung des Quartiersmanagements und aus Mitteln des Programms „Soziale Stadt“ umgebaut. Ziel dieses Abends war es, diese Interessen zu koordinieren, zu gewichten und die daraus resultierenden Vorschläge auf ihre Realisierbarkeit hin zu überprüfen. Die Ergebnisse des Abends werden in die konkreten Planungen des Landschaftsarchitekturbüros einfließen und dann erneut diskutiert werden. [mehr]



 

gluehbirne_klIdeenaufruf für den Quartiersfonds 1!

Ein offenes Sommerfest in einer Schule? Ein Flohmarkt in der Geygerstraße? Oder eine Haustier-Parade? - Alles möglich...

Zur Förderung von Projekten bis 1.000 Euro die in erster Linie für Anwohner aktivierende und ehrenamtliche Arbeit gedacht sind, stehen im laufenden Jahr noch Mittel aus dem Aktionsfond bereit. Wir suchen Ihre Vorschläge, welche Projekte damit gefördert werden sollen.

Die Entscheidung über eine eventuelle Finanzierung wird durch die Aktionsfondjury am 26. Januar getroffen werden.

Unterstützt wurden bisher beispielsweise Ferienprogramme für Kinder, Lesungen, Computerkurse für Mütter, Hof- und Straßenfeste, Baumscheibenbegrünung, Kunstaktionen
und, und, und…

Wir freuen uns über Ihre Projektanträge und Ideen!

Verwenden Sie bitte für Ihre Anträge und Ideen die Vorlage >> Antrag Quartiersfonds 1.

Natürlich können Sie auch einfach ins Büro kommen und sich einen Antrag abholen.
Für die nächste Runde müssen Anträge bis zum 15. Juli bei uns eingegangen sein!

Ihr Team Quartiersmanagement Ganghoferstraße


Gemeinsam für einen sauberen Kiez!

Damit sich alle in ihrem Wohnumfeld wohler fühlen können, gibt es zukünftig Umweltprojekte, die von "Stadtagenten" und "stadt&hund" im Ganghofer-Kiez organisiert werden.

hundekotbeutel_klDen Kiez schöner zu gestalten geht nur, indem sich möglichst viele Menschen je nach ihrem Interesse beteiligen. Von August 2011 bis Ende 2012 organisiert das Projektteam der Stadtagenten mit seinem Kooperationspartner stadt&hund viele Aktionen für Bewohner und Einrichtungen, die die Situation verbessern und die Verantwortung für den eigenen Kiez stärken sollen. Ganz besonders gesucht sind Paten für Baumscheiben und Hundekotbeutel-Spender. [weitere Infos]

Werden Sie Pate für einen Hundekotbeutel-Spender. So geht's ->




AG Bildung und Öffentlicher Raum

kiezkonferenz2011klAuf der Kiezkonferenz am 7. Mai haben sich zwei Themen heraus kristallisiert, die die Menschen im Kiez stark bewegen: Bildung und öffentlicher Raum. Um die Schwierigkeiten und Perspektiven diskutieren zu können und um konkrete Vorschläge zu erarbeiten, haben sich zwei Arbeitsgruppen gebildet.


Alle, die sich für diese Themen interessieren und mitarbeiten möchten, sind herzlich eingeladen mitzumachen.

Hier können Sie das Protokoll der Kiezkonferenz herunterladen.

Kostenlose Gewerbeberatung im Quartiersgebiet

Auch 2012 berät Eberhard Mutscheller von der mpr-Unternehmensberatung weiter kostenlos Gewerbetreibende im Kiez. Falls Sie mit Ihrem Geschäft in Schwierigkeiten stecken, Anträge stellen müssen, sich vernetzen wollen oder einfach nur neue Perspektiven suchen, können Sie sich direkt mit Herrn Mutscheller in Verbindung setzen. [weitere Infos]


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Kita und Familienzentrum Mosaik
Donaustr. 88
12043 Berlin
Tel.: (030) 568 262 90


Familienzentrum Mosaik im Ganghoferkiez lädt ein!

August

  • Montag, 09.00- 13.00 Uhr: Nähkurs
  • Montag: und Dienstag, 14.00-16.00 Uhr: Nachhilfe.
  • Freitag, 13.00 - 16.00 Uhr: Malkurs mit Tobias Gürtler.
  • Donnerstag, 9.8.: Frühstück mit Informationen zum Elternkurs "Starke Eltern, starke Kinder"
  • Donnerstag, 23.8., Treffpunkt 9:00 Uhr im Familienzentrum
    Picknick im Ganghoferkiez, bitte Spezialitäten des Heimatlandes mitbringen

September

  • Montag, 09.00- 13.00 Uhr: Nähkurs
  • Montag: und Dienstag, 14.00-16.00 Uhr: Nachhilfe.
  • Freitag, 13.00 - 16.00 Uhr: Malkurs mit Tobias Gürtler.
  • Teilnahme an der "Woche der Sprache und des Lesens":
    • 4.9., 11:00 Uhr in der Richard-Grundschule,
      Aufführung des Theaterstücks "Peter und der Wolf"
    • 5.9., 10:00 Uhr in der Eduard-Mörike-Schule,
      Aufführung des Theaterstücks "Das tapfere Schneiderlein"
    • 6.9., 10:30 Uhr in Zusammenarbeit mit der AOK,
      Lesungen in arabischer, türkischer und deutscher Sprache "Der Regenbogenfisch"



Alle Angebote werden vom Quartiersmanagement finanziert und sind deshalb kostenlos!

 

Die Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli - CR² im Reuterkiez steht mittlerweile für eine erfolgreiche Schullaufbahn und gute Chancen auf eine anschließende Berufsausbildung. An einer Schule, die vor sechs Jahren noch mit einem Brandbrief auf ihre schier unlösbaren Probleme aufmerksam machen musste, meldeten sich für das neue Schuljahr auf 96 Schulplätze 105 Schülerinnen und Schüler an! Möglich wurde das unter anderem dadurch, dass 2007 um die damalige Rütli-Schule herum der lokale Bildungsverbund entstanden ist: Ressourcen wurden zusammengelegt und miteinander geteilt, Eltern in die Bildungsarbeit eingebunden, Wissenschaftler, Erzieher, Pädagogen und Verwaltung arbeiten gemeinsam am Schul- und Bildungserfolg aller Kinder.

Bildungsverbünde sind gerade in sozial benachteiligten Stadtteilen unabdingbar geworden. Aber meist sind sie nur befristet finanziert – aus unterschiedlichen Töpfen, meist jedoch aus dem Programm „Soziale Stadt“. Es gibt keine Regelfinanzierung.

Deshalb hatten die elf Neuköllner Quartiersmanagements am 2. März zu einem fachlichen Austausch in die Mensa der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli geladen – um über den Wert der Bildungsnetzwerke zu diskutieren und über die Möglichkeiten, sie nachhaltig in der Stadt- und Bildungslandschaft zu verankern. In Neukölln gibt es mehrere langjährig arbeitende Netzwerke: Den oben erwähnten Lokalen Bildungsverbund Reuterkiez und den Bildungsverbund Gropiusstadt, um nur zwei zu nennen, beide überwiegend finanziert aus Mitteln des Programms Soziale Stadt. Was nützt aber ein mühsam aufgebautes Bildungsnetzwerk, das gerade beginnt, Früchte zu tragen, wenn die Netzwerkpartner, weil die Finanzierung ausläuft, sang- und klanglos wieder im Sumpf der seit Jahren herrschenden Bildungsmisere zu versinken drohen? Können Bildungsnetzwerke auf Dauer ohne eine kommunal verankerte Struktur auskommen? Darüber wollten die Neuköllner Akteure mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung diskutieren.

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Auf dem Podium saßen die Staatssekretäre für Bildung, Mark Rackles, und für Bauen und Wohnen, Ephraim Gothe, die Neuköllner Stadträtin für Bildung, Schule, Kultur & Sport Dr. Franziska Giffey, der Neuköllner Stadtrat für Jugend und Gesundheit, Falko Liecke sowie zwei Experten aus dem Bildungsbereich, Frauke Burgdorf und Professor Dr. H. Kuper. Und stellvertretend für die 11 Neuköllner Quartiersmanagements - die Gastgeberinnen Heike Thöne vom Quartiersmanagement Lipschitzallee/Gropiusstadt und Ilse Wolter vom Quartiersmanagement Reuterplatz. Gekommen waren viele Akteure aus den Neuköllner Bildungsnetzwerken selbst, aus Politik und Verwaltung, sowie interessierte Bewohner, zum Beispiel Vertreter der Quartiersräte. Auf Tafeln im Saal der Mensa gab es eine kleine Ausstellung, dort konnte man sich als erstes einen Überblick über die Vielfalt der Bildungsverbünde in den Neuköllner Quartiersmanagements verschaffen.

Die Moderatorin, Sandra Jochheim, begrüßte Redner und Gäste. Heike Thöne, Quartiersmanagerin aus der Gropiusstadt eröffnete die Veranstaltung. Sie erinnerte daran, dass in Neuköllner QM-Gebieten seit 1999 ca. 19 Mio. Euro aus der Sozialen Stadt in Bildungsprojekte investiert wurden, zuzüglich weiterer Mittel aus anderen Quellen.

Und sie hob das gemeinsame Ziel aller Bildungsnetzwerke hervor: „Die Chancengleichheit der Kinder, die oft aus wirtschaftlich und sozial benachteiligten Familien kommen, durch eine attraktive Bildungsperspektive von der Kita bis hin zum Berufsleben zu gewährleisten.“

Erfolgreiche Netzwerkarbeit braucht immer „Kümmerer“. Eine Arbeit, die bisher

von den Koordinatoren und den Quartiersmanagements übernommen wurde. Heike Thöne wies darauf hin, dass die Finanzierung über EU-Programme endlich ist – Quartiersmanagement ist ein temporäres Instrument. Die Qualität der Bildungsnetzwerke und die bisher erreichten Verbesserungen können ohne eine nachhaltige Verankerung aber nicht erhalten werden.

 

 

Bildungsnetzwerke – Probleme und Chancen

Die Moderatorin übergab das Mikrofon mit den Worten „Wir wollen aber auch über den Tellerrand Neuköllns schauen wie das in anderen Städten gehandhabt wird!“ an Frauke Burgdorff, Vorstand der Montags-Stiftung Urbane Räume gAG. Sie brachte Beispiele aus anderen Städten der Bundesrepublik mit und sprach zum Thema Ambition und Praxis von Bildungsverbünden. Zuerst stellte sie noch einmal klar, dass man nicht aus den Augen verlieren darf, wer eigentlich im Mittelpunkt aller Netzwerkarbeit steht: Die Schülerinnen und Schüler! Man sollte immer zuerst ihren Bedarf klären: Bessere Bildungsabschlüsse und weniger Schulabbrecher sind das Ziel!

Dann erklärte Frauke Burgdorf die Notwendigkeit, dass sich das Ressort Stadtentwicklung mit dem Ressort Bildung vernetzen muss, wenn man Bildungsnetzwerke entwickeln und erhalten will: „Lernen ist sichtbarer Bestandteil des Stadtraums!“. Denn die Rolle von Schulen im Stadtteil hat sich verändert, sie bilden die Sozialstruktur im Stadtteil ab und dürfen keine geschlossenen Systeme mehr sein. In Bildungslandschaften sollte es viele unterschiedliche Lernangebote für alle Altersgruppen in den jeweiligen Sozialräumen geben. Am Beispiel Hamburg Wilhelmsburg zeigte sie, wie sich dort alle Bildungseinrichtungen geclustert und Bildungsstandorte zu Themenschwerpunkten gebildet/gebaut wurden – ein zukunftsorientiertes Bildungs-Beispiel. Außerdem verwies sie auf die Komplexität von Bildungslandschaften und zog den Schluss, dass deren Förderung immer über eine normale Projektförderung hinausgehen muss.

Damit Ambition und Praxis erfolgreich zusammenwirken, empfahl Frauke Burgdorf, sich folgende Fragen zu stellen: Wie bringt man so viele unterschiedliche Einrichtungen und ihre Interessen sinnvoll zusammen? Wie kann man die pädagogischen Strukturen über eine große Verbundsstruktur positiv verändern bzw. beeinflussen? Da müssen sehr viel Coaching und pädagogische Kernarbeit geleistet und finanziert und übergeordnete Entscheidungsstrukturen geschaffen werden. Trotzdem müssen die beteiligten Einrichtungen aber ihre Identität behalten. Hier könnte das Genossenschaftsprinzip eine Lösung sein: Jeder, der teilnimmt hat eine Stimme, unabhängig von der Anzahl seiner Mitglieder. Und sie schloss mit den Worten: „Die Kultur der Kooperation ist ganz wichtig und muss gepflegt werden, das ist keine leichte Aufgabe – und es braucht Förderer, die ihrerseits auch Kooperation vorleben. Außerdem braucht es Energie, Zeit und Geld. Jeder in der Politik, der etwa behauptet, Netzwerke müssen von selbst laufen, erzählt eine Unwahrheit.“

Das folgende Referat von Professor Kuper zu den Bildungschancen lokaler Netzwerke zeigte zuerst deren Probleme auf: Das ständige Wechseln eines Teils der Akteure (Schüler, Eltern), mangelndes Interesse und fehlende Ressourcen bedingt eine Instabilität des Netzwerks. Außerdem muss eine Symmetrie geschaffen werden zwischen eingebrachten Ressourcen und den „Erträgen, die dabei herauskommen“ – da darf kein Ungleichgewicht herrschen. Negative Einflüsse müssen reduziert, positive verstärkt und Probleme kooperativ bewältigt werden. Immer mit dem Ziel vor Augen: „Es darf keinen Bildungsgang ohne Abschluss geben und keinen Abschluss ohne Anschluss“ (im Beruf). Wenn dies aber gelingt, so haben Bildungsnetzwerke nicht nur Chancen, sondern „sie machen einen Unterschied – network matters!“ Denn sie basieren auf dem Aspekt des Vertrauens, der Interesseneinbindung und der gegenseitigen Abstimmung.“ Und weil man wegen der gegebenen Instabilität und Asymmetrie im System eine Balance herstellen muss zwischen Interessen und Fähigkeiten der Beteiligten, schloss er mit den Worten: „Netzwerke sind keine Selbstläufer! Aber - es läuft auch nichts ohne Netzwerke!“

Gretchenfrage zur Netzwerkzukunft

Nachdem so die Ziele, die Schwierigkeiten und die Erfolge aufgezeigt wurden, folgte die Podiumsdiskussion mit den Staatssekretären und der Stadträtin. Die Moderatorin leitete sie auch gleich mit der Gretchenfrage ein: „Wie stehen Sie zu den Bildungsverbünden in Neukölln? Sind Sie bereit diese Netzwerke zu unterstützen? Sind Sie mit im Boot?“

Staatssekretär Rackles antwortete darauf erst einmal positiv: „Wir sind auf die Bildungsnetzwerke angewiesen!“ und differenzierte dann unter anderem, dass vor dem Hintergrund der sozialen Probleme vor allem die Elternarbeit sehr an Bedeutung gewonnen hat: „Dabei, dass Eltern erreicht werden, helfen Netzwerke!“. Er verwies aber auch auf die Notwendigkeit der Evaluierung.

Stadtrat Falko Liecke ist ein Anhänger des Dormagener Modells, bei dem eine möglichst frühe umfassende Betreuung von Kindern und deren Familien quasi von der Schwangerschaft bis weit in die Schulzeit hin geboten wird – und zwar im lokalen Umfeld. Er vertritt auch die Meinung, dass man an einer Kooperation der Bereiche Bildung, Jugend und Gesundheit gar nicht vorbeikommt und die lokale Netzwerkarbeit unterstützen muss.

Stadträtin Dr. Giffey betonte zuerst einmal, dass nicht Netzwerke agieren, sondern die Menschen darin - alles steht und fällt mit ihnen. Und dass die Neuköllner Akteure – viele von ihnen sitzen im Publikum – mit großem Engagement dafür sorgen, dass die geschaffenen Bildungsnetzwerke überhaupt funktionieren können. „Es ist ganz wichtig, nicht immer nur zu sagen, das ist eine Frage von Selbstorganisation, sondern wir müssen uns fragen: Wie schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass jemand das leisten kann! Denn jeder, der koordiniert, organisiert und funktionsfähige Strukturen schafft, muss auch seine Brötchen bezahlen können!“ und sie glaubt, dass es ein gutes Signal ist, dass zwei Staatssekretäre mit am Tisch sitzen, und sich dazu bekennen, dass Bildungsverbünde wichtig sind. „Dass Neukölln so viele QM-Gebiete hat, hat seinen Grund. Sie alle kennen die Sozialstruktur und die Zahlen – es ist noch viel zu tun. Und die Bildungsverbünde in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement können dafür eine wegweisende Strategie für die Zukunft darstellen.“

In diesem Zusammenhang wies Ilse Wolter vom QM Reuterplatz darauf hin, dass enorm viel ehrenamtliche Stunden in jedem Bildungsverbund stecken. Außer der Arbeit der externen Koordinatoren leisten nämlich die Kooperationspartner in jedem Netzwerk - wie zum Beispiel Schul- und Kitaleiter/innen, Jugendsozialpädagogen, etc. - neben ihrer eigentlichen Arbeit in den Einrichtungen ehrenamtlich die Koordinationsarbeit.

Was nun – die nächsten Schritte

Konsens herrschte über die Tatsache, dass es zusätzlich externe Koordinatoren geben muss, denn allein können die lokalen Akteure diese Strukturarbeit nicht schaffen. Aber die müssen eben auch in Zukunft finanziert werden. Dann kam die Podiumsrunde zur Frage der Nachhaltigkeit: Was passiert, wenn die EU-Finanzierung ausläuft? Was ist jetzt zu tun?

 

Heike Thöne vom Quartiersmanagement Gropiusstadt stellte fest: „Wir müssen jetzt weg von der zeitlich begrenzten Projektförderung hin zu einer strategischen Ausrichtung. Dafür müssen wir uns jetzt auf den Weg machen. Das kann nicht das Quartiersmanagement oder die Verwaltung allein, das müssen wir gemeinsam mit den lokalen Akteuren machen – und deren Erfahrung mit einfließen lassen Es darf keine gesetzte Strategie von oben sein.“

Staatssekretär Rackles warf noch einmal die Frage auf, wo die Aufgabe der bestehenden Bildungsnetzwerke liegt: Geht es um die Korrektur von sozialen Defiziten in den Quartieren oder darum, einen bildungspolitischen Auftrag zu erfüllen? Bildungsnetzwerke sollten über eine Soziale-Feuerwehr-Funktion hinausgehen, ein erweitertes Konzept von Schule entwickeln und systematische neue Aufgaben erfüllen, z.B. Eltern in die Schule zu bekommen, sie in den Kontext mit einzubeziehen und Schüler aus der Schule heraus auch in neue Lernorte führen. Hinsichtlich der Finanzierung empfiehlt er, die Rahmenstrategie Soziale Stadtentwicklung beizubehalten – über die genaue Struktur wird (in der Politik) geredet werden müssen, damit man mit den bestehenden Ressourcen dauerhafte Akzente setzen kann.

Staatssekretär Gothe würde die Bildungsnetzwerke gern in eine Regelstruktur überführen, denn er sieht diese Aufgabe eher nicht bei der Sozialen Stadt. Denn die von Professor Kuper beschriebene Instabilität der Netzwerke durch die wiederkehrenden Integrationszyklen lässt sich schlecht mit den Förderrichtlinien des Programms vereinbaren. Wie so eine Regelstruktur möglich ist - darüber müsse nun nachgedacht werden.

Stadträtin Dr. Giffey sieht die Bildungsvernetzung als Querschnittsaufgabe der verschiedenen Ressorts, der Verwaltung und der lokalen Akteure – mit externer Koordinations-Unterstützung, die natürlich finanziert werden muss. Aber die Ressourcen müssten noch stärker gebündelt werden. Und so bedeutet Nachhaltigkeit in Zeiten der Mittelknappheit, dass man nur das Wichtigste, Effektivste, Wesentliche längerfristig weiterführen kann.

 

Die Quartiersmanagerinnen bieten an, Best-Practice-Projekte zusammenstellen und als Maßstab zu nehmen um die Ressourcen und Prozesse noch einmal hinsichtlich ihrer Praktikabilität, Effizienz und Übertragbarkeit zu analysieren und darüber hinaus auch politische Lobbyarbeit zu leisten.

Und so lautet das Fazit der Veranstaltung: Die Senatsverwaltungen für Bildung und für Stadtentwicklung haben genau wie die Bezirksverwaltung die Bedeutung der Bildungsnetzwerke für die Stadtteile und für die Zukunft und Chancengleichheit der Kinder dieser Stadt erkannt. Man wird versuchen, Strukturen zu schaffen, um sowohl externe Koordinationsarbeit wie städtebauliche Erfordernisse zu gewährleisten.

Am Buffet wurde noch lebhaft weiterdiskutiert. Akteure der Bildungsverbünde erzählten von ihren Kooperationen und schilderten die Veränderungen, die schon bewirkt worden sind.

Deshalb hoffen wir, dass diese Veranstaltung dazu beigetragen hat, dass Bildungsverbünde und ihre strukturelle Arbeit nachhaltig abgesichert werden, damit sie tatsächlich längerfristig eine Perspektive für Neukölln und für ganz Berlin sind!

Die Diskussion auf Senatsebene um die Verfestigung der geschaffenen Strukturen hat jetzt begonnen. Das ist auf jeden Fall ein hoffnungsvolles Zeichen! Heike Thöne wünscht sich jetzt nur noch eine baldige Einladung zu einem runden Tisch zur langfristigen Erhaltung der Bildungsverbünde.

Text: Undine Ungethüm

Ein Spielplatz für den Kiez
Einladung zur öffentlichen Bürgerversammlung

am Dienstag, den 24. Januar von 17:00 bis 18:30 Uhr
im Szenenwechsel - Interkulturelles Zentrum für Mädchen und junge Frauen
Donaustraße 88a/ Ecke Ganghoferstraße, 12043 Berlin

Die Flächen in der Anzengruberstraße sollen 2012 auf Initiative des Quartiersmanagements Ganghoferstraße aus Mitteln des Programms „Soziale Stadt'' umgestaltet werden. Sowohl Anwohner als auch Nutzer haben die Möglichkeit mitzuentscheiden, was aus dem Platz einmal werden soll.
Nutzen Sie diese Chance und diskutieren Sie mit den beauftragten Planern die Zukunft des Spielplatzes!

Eine Diskussionsveranstaltung mit dem Bezirksstadtrat Thomas Blesing, Leiter der Abteilung Bauen, Natur und Bürgerdienste.

Es wird eine Kinderbetreuung vor Ort angeboten. Bei Bedarf melden Sie sich bitte bis zum 20. Januar im Büro des Quaniersmanagements in der Donaustraße 78/ Ecke Roseggerstraße, oder per mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder per Telefon unter 680856850.


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Quartiersmanagement Ganghoferstraße · Lechner Landschaftsarchitekten · stadt.menschen.berlin

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gluehbirne_orangeklIdeenaufruf für den Quartiersfonds 3!

 

Gesucht sind Vorschläge oder Konzepte für Projekte, die im Quartiersmanagement-Gebiet Ganghoferstraße umgesetzt werden sollen.
Es können Projekte gefördert werden, die in der Gesamtsumme mindestens 10.000 Euro kosten und in denen Jahren 2012 bis maximal 2014 durchgeführt werden.

Mögliche Themenfelder:
  • Verbesserung von Bildungschancen für Kinder und Jugendliche oder die Fort- und Weiterbildung für Erwachsene
  • Stärkung der Partizipation verschiedener im Gebiet lebender Gruppen
  • soziale und ethnische Integration
  • Verbesserung des Wohnumfeldes
  • Stärkung der lokalen Ökonomie
  • Gesundheitsförderung

Teilnahme
Für eine kurze Zusammenfassung Ihrer Ideen können Sie den Projektsteckbrief nutzen, den Sie auf der Website www.qm-ganghofer.de unter der Rubrik Downloads oder als Kopie bei uns im Quartiersbüro finden.

Bitte reichen Sie Ihre Idee elektronisch und/oder postalisch bis Sonntag, den 19. Februar 2012 beim Quartiersmangagement ein.

Quartiersmanagement Ganghoferstraße
Donaustr. 78 (Ecke Roseggerstraße)
12043 Berlin
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 6808 5685-0
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Aufruf zur Beteiligung am Festival 48 STUNDEN NEUKÖLLN
Vom 15. bis 17. Juni finden die 48 STUNDEN NEUKÖLLN zum 14. Mal statt. Zeitgleich mit Berlins größtem Kunst- und Kulturfestival begehen wir das 275. Jubiläum der Zuwanderung böhmischer Glaubensflüchtlinge nach Rixdorf/Neukölln.
Unter dem Motto „Endstation Paradies“ sind Künstlerinnen und Künstler eingeladen, sich von der spannenden und kontrovers diskutierten Metamorphose Neuköllns inspirieren zu lassen. [>> mehr]

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Zum Download: Die Ergebnisse der Haushaltsbefragung zur Situation im Kiez des Stadtforschungsinstituts TOPOS

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gluehbirne_klIdeenaufruf für den Quartiersfonds 1!

Ein offenes Sommerfest in einer Schule? Ein Flohmarkt in der Geygerstraße? Oder eine Haustier-Parade? - Alles möglich...

Zur Förderung von Projekten bis 1.000 Euro die in erster Linie für Anwohner aktivierende und ehrenamtliche Arbeit gedacht sind, stehen im laufenden Jahr noch Mittel aus dem Aktionsfond bereit. Wir suchen Ihre Vorschläge, welche Projekte damit gefördert werden sollen.

Die Entscheidung über eine eventuelle Finanzierung wird durch die Aktionsfondjury am 26. Januar getroffen werden.

Unterstützt wurden bisher beispielsweise Ferienprogramme für Kinder, Lesungen, Computerkurse für Mütter, Hof- und Straßenfeste, Baumscheibenbegrünung, Kunstaktionen
und, und, und…

Wir freuen uns über Ihre Projektanträge und Ideen!

Verwenden Sie bitte für Ihre Anträge und Ideen die Vorlage >> Antrag Quartiersfonds 1.

Natürlich können Sie auch einfach ins Büro kommen und sich einen Antrag abholen.
Für die nächste Runde müssen Anträge bis zum 11. März bei uns eingegangen sein!

Ihr Team Quartiersmanagement Ganghoferstraße
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Quartiersratswahl 2011

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Am 2. November wurden die neuen AnwohnervertreterInnen für den Quartiersrat Ganghoferstraße gewählt. Insgesamt 17 Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Gebiet haben sich zur Wahl für acht stimmberechtigte Plätze im QR gestellt. Wir freuen uns über das rege Interesse und wünschen gute Zusammenarbeit und produktive Diskussionen, für die die Teilnahme auch der StellvertreterInnen wichtige Inhalte beitragen werden - denn sie alle repräsentieren die Vielfalt des Ganghoferkiezes!

Herzlichen Glückwunsch!

>> weitere Infos zur Arbeit des Quartiersrates

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Gemeinsam für einen sauberen Kiez!

Damit sich alle in ihrem Wohnumfeld wohler fühlen können, gibt es zukünftig Umweltprojekte, die von "Stadtagenten" und "stadt&hund" im Ganghofer-Kiez organisiert werden.

hundekotbeutel_klDen Kiez schöner zu gestalten geht nur, indem sich möglichst viele Menschen je nach ihrem Interesse beteiligen. Von August 2011 bis Ende 2012 organisiert das Projektteam der Stadtagenten mit seinem Kooperationspartner stadt&hund viele Aktionen für Bewohner und Einrichtungen, die die Situation verbessern und die Verantwortung für den eigenen Kiez stärken sollen. Ganz besonders gesucht sind Paten für Baumscheiben und Hundekotbeutel-Spender. [weitere Infos]

Werden Sie Pate für einen Hundekotbeutel-Spender. So geht's ->


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Rot-Schwarz für Quartiersmanagement

Die Koalitionsvereinbarung 2011-2016 der rot-schwarzen Berliner Regierung steht. Die Koalition setzt auch weiterhin auf das Konzept Quartiersmanagement, um den sozialen Zusammenhalt zu sichern, will aber die Ergebnisse besser kontrollieren. Unklar ist, wieviel Geld Berlin für die Arbeit in den Quartieren aufbringen kann, nachdem der Anteil des Bundes radikal zusammengestrichen wurde.
>> Hier können Sie Auszüge aus der Koalitionsvereinbarung nachlesen.


Auf der Webseite http://soziale-stadt-retten.de finden Sie ab sofort Infos über Aktionen, Appelle und aktuellen Entwicklungen.

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AG Bildung und Öffentlicher Raum

kiezkonferenz2011klAuf der Kiezkonferenz am 7. Mai haben sich zwei Themen heraus kristallisiert, die die Menschen im Kiez stark bewegen: Bildung und öffentlicher Raum. Um die Schwierigkeiten und Perspektiven diskutieren zu können und um konkrete Vorschläge zu erarbeiten, haben sich zwei Arbeitsgruppen gebildet.


Alle, die sich für diese Themen interessieren und mitarbeiten möchten, sind herzlich eingeladen mitzumachen.

Hier können Sie das Protokoll der Kiezkonferenz herunterladen.

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Familienzentrum in der Kita Mosaik


Seit 7. April 2011 gibt es in der Kita Mosaik Kursangebote des neuen Familienzentrums. Die Angebote richten sich ausdrücklich auch an Familien, deren Kinder zuhause oder in anderen Kitas betreut werden. Grundgedanke des Familienzentrums ist die Unterstützung und Förderung von Eltern durch Kurse und Gesprächsangebote. "Wer Eltern fördert und stark macht, hilft letztlich vor allem auch den Kindern", so Kita-Leiterin Frau Valjevčić. Finanziert wird das Familienzentrum aus dem Quartiersfonds 3.

Hier finden Sie die Termine

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Kostenlose Gewerbeberatung im Quartiersgebiet

Auch 2012 berät Eberhard Mutscheller von der mpr-Unternehmensberatung weiter kostenlos Gewerbetreibende im Kiez. Falls Sie mit Ihrem Geschäft in Schwierigkeiten stecken, Anträge stellen müssen, sich vernetzen wollen oder einfach nur neue Perspektiven suchen, können Sie sich direkt mit Herrn Mutscheller in Verbindung setzen. [weitere Infos]


"Wir hier in Berlin brauchen das Programm Soziale Stadt"

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Seit Dezember 2011 hat Berlin einen neuen Senator für Stadtentwicklung und Umwelt: Michael Müller war elf Jahre lang Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, seit 2004 ist er Landeschef der SPD.

Herr Senator Müller, die rot-schwarze Berliner Regierungskoalition will das Programm Soziale Stadt bis 2016 fortsetzen. Die Bundesregierung sieht das jedoch anders, sie hat ihre Zuschüsse drastisch gekürzt. Was ist für Sie als Stadtentwicklungssenator der entscheidende Grund, das Programm fortzuführen?

Die Städtebauförderung ist vor über 40 Jahren damit gestartet, drängende stadtentwicklungspolitische Themen zu benennen, die nur im Rahmen einer gemeinsamen Initiative von Bund, Ländern und Kommunen bewältigt werden können. Ich bedaure es sehr, dass sich der Bund in den letzten Jahren von diesem Grundgedanken verabschiedet hat. Die Aufgabe, den sozialen Zusammenhalt in den Städten und Gemeinden zu stärken, ist ihm offensichtlich völlig aus dem Blick geraten. Anders sind die Absenkungen des Programmvolumens der Bundesfinanzhilfen auf unter ein Drittel des ursprünglichen Programms nicht zu erklären. Es war eine breite Front an Fürsprechern, die das Programm Soziale Stadt in seiner notwendigen Ausstattung erhalten wollten und es freut mich, dass wir gerade auch in Berlin, zusammen mit den Menschen in den Kiezen und unseren Quartiersmanagern ein so breites Bündnis für den Erhalt des Programms auf die Beine stellen konnten. Dieser Widerstand führte beim Bund zu einem zaghaften Zugeständnis. Dies ist ein kleiner Erfolg und ich danke noch einmal ausdrücklich all denen, die diesen Protest gegen eine verfehlte Politik im Bereich der Sozialen Stadt mit unterstützten. Wir hier in Berlin brauchen das Programm Soziale Stadt. Wir finanzieren daraus das Berliner Quartiersmanagement und dieser Ansatz hat sich in den letzten 13 Jahren als erfolgreiche Strategie zur Stabilisierung sozial benachteiligter Stadtteile bewährt.

Ab 2014 startet die neue Strukturfondsperiode des EFRE. Der EFRE steuert immerhin 50% der Quartiersmanagement-Mittel bei. Wird es Berlin gelingen, in gleicher Höhe wie bislang diese Mittel zu nutzen?

Mein Anliegen ist, dass Berlin in der Förderperiode ab 2014 in gleicher Höhe von den EU-Strukturfonds profitieren kann. In der aktuellen Förderperiode, die im nächsten Jahr endet, waren es immerhin 144 Mio. €, die wir zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts einsetzen konnten. Deshalb habe ich mich gefreut, dass die Entwürfe für die Verordnungen auch in Zukunft die Förderung städtischer Gebiete vorsehen. Allerdings gibt es noch viele Diskussionen im Detail und wir stehen erst am Beginn eines längeren Aushandlungsprozesses. Ich selbst werde mit meinem Haus alle Möglichkeiten nutzen und in die Debatte eingreifen, so dass die Berliner Quartiere auch ab 2014 aus europäischen Mitteln unterstützt werden.

Was glauben Sie, haben knapp 13 Jahre Quartiersmanagement Berlin gebracht?

In der Stadt entwickelten sich in den letzten Jahren Stadtteile mit schlechter werdenden sozialen Bedingungen. Dort haben wir Quartiersmanagement eingeführt. Die daraus entstandenen Netzwerke und das Verantwortungsgefühl in den Kiezen trugen dazu bei, dass sich die Situation trotz der schwierigen sozialen Situation stabilisierte. In der Verwaltung werden zudem Probleme nicht isoliert aus einer Fachzuständigkeit heraus betrachtet, sondern über Verwaltungsgrenzen hinweg wird die Zusammenarbeit zur Lösung von Problemen im Kiez organisiert. Die erreichten Arbeitsstrukturen in den Bezirken stimmen mich optimistisch, dass im Sinne einer fachübergreifenden Zusammenarbeit schon viel erreicht ist. Ein zentrales Anliegen des Quartiermanagements ist die Hilfe zur Selbsthilfe – also die Mobilisierung der Menschen im Kiez, sich selbst zu engagieren. In Berlin haben sich u.a. dazu die Quartiersräte herausgebildet.

 

Die Koalition hat vereinbart, „das Berliner Quartiersmanagement im bisherigen Umfang und der bisherigen finanziellen Ausstattung fortzuführen und entsprechende Landesmittel bereitzustellen“. Können Sie das im kommenden Haushalt 2012/13 gewährleisten?

Der Senat hat einen Haushaltsentwurf in die Beratungen des Abgeordnetenhauses eingebracht, der 15,4 Mio. € pro Jahr an Projektmitteln für das Programm Soziale Stadt und Maßnahmen in den Aktionsräumen Plus vorsieht. Das entspricht etwa dem Niveau des Programms im Jahr 2009. Hinzu kommen die Mittel zur Finanzierung der QM-Teams. Beschließt das Abgeordnetenhaus wie im Entwurf vorgesehen, ist die Fortführung gesichert.

Die Beteiligung von Bewohnern im Rahmen von Quartiersräten und –jurys bei der Vergabe von Projektförderungen ist ein wesentliches Merkmal des Erfolgs des Berliner Quartiersmanagements. Halten sie an diesen Mitbestimmungsmöglichkeiten fest und werden Sie solch effektive Beteiligung auch auf andere Stadtentwicklungsbereiche ausweiten?

Die Stärke des Quartiersmanagements besteht darin, Nachbarn, Kiezeinrichtungen, Verwaltung, Vereine bis hin zu Religionsgemeinschaften für ein gemeinsames Ziel zu begeistern. Mit den Quartiersräten geben wir dem Stadtteil einen Ort, wo die gemeinsamen Ziele beraten und diskutiert werden. Im Quartiersmanagement betrachten wir Netzwerke und Geld als gleichwertige Ressourcen. In den Quartiersräten wird beides zusammengeführt. Solange die Quartiersräte dazu beitragen, an der Entstehung solidarischer Stadtteile mitzuwirken, bilden sie einen unverzichtbaren Bestandteil des Verfahrens. Die Räte können in der bezirklichen Arbeit die vorhandenen Formen der demokratischen Mitbestimmung ergänzen.

Sie wollen „Quartiere, die sich konsolidiert haben, in die Regelbetreuung kommunaler Daseinsvorsorge überführen“. Gibt es dafür bereits konkrete Pläne? Und wird im Gegenzug Quartiersmanagement zukünftig auch in weiteren prekären Nachbarschaften eingesetzt werden?

Meine Verwaltung hat ein sehr effizientes System zur Beobachtung der sozialökonomischen Entwicklung der Stadtteile Berlins entwickelt. Dies lieferte uns Aussagen über die sozialstrukturelle Zusammensetzung der Berliner Stadtteile und eine grobe Einschätzung der Entwicklung der Kieze. Sofern wir feststellen, dass das Miteinander im Kiez aus eigener Kraft nicht ausreicht, um eine gleichwertige Entwicklung des Stadtteils zu gewährleisten, richten wir ein Quartiersmanagement ein. In der Koalitionsvereinbarung ist verabredet, dass wir die laufenden Gebiete dahingehend untersuchen, ob sie noch weiterhin dieses Instrumentes bedürfen. Wo wir feststellen, dass ein ausreichendes Maß an sozialen Kontakten und institutionalisierter Zusammenarbeit im Sinne eines solidarischen Gemeinwesens initiiert werden konnte, werden wir im Rahmen eines angemessenen Zeitraumes die Reduzierung unserer Intervention im Stadtteil vorbereiten. Wir werden dann auch prüfen, ob und wo die dabei frei werdenden Ressourcen einzusetzen sind - wo also Hilfe zur Selbsthilfe durch das Berliner Quartiersmanagement erforderlich ist. Entscheidungen darüber sind bisher nicht getroffen und müssen nun sachlich fundiert vorbereitet werden, so wie in der Koalitionsvereinbarung verabredet.

In der Koalitionsvereinbarung für 2011 bis 2016 heißt es, dass "Stadtteilzentren, Nachbarschaftszentren und QM bewährte Träger der sozialen Arbeit in den Kiezen" seien und dass dieses Konzept "unter Überprüfung seiner Wirksamkeit" weiterentwickelt werden solle. Wie soll diese Überprüfung konkret aussehen?

Nach 13 Jahren Berliner Quartiersmanagement ist es notwendig, die Frage zu beantworten, was hat es gebracht und welche Elemente der Strategie sind für den Erfolg verantwortlich. Dies sollte im Rahmen einer Programmevaluation erfolgen. Es erscheint mir sinnvoll, in den zentralen Handlungsfelder zu prüfen, welche Verbesserungen durch das Programm erreicht wurden. Parallel sollen Verfahrensvereinfachungen sowie Verbesserungen der Programmstrukturen geprüft werden. Wir werden auch prüfen, was bei der baulichen Aufwertung und Stärkung der Infrastruktur sowie hinsichtlich der fachübergreifenden Zusammenarbeit in den Bezirken erreicht wurde. Dies wird eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung bilden. Das Berliner Quartiersmanagement ist ein Maßnahmenkonzept der Sozialen Stadt und dort wo es nötig ist, werden wir die Struktur neu ausrichten und die erfolgreichen Elemente stärken.

Im Zuge der Debatte von Gentrifizierung in Nord-Neukölln ist immer wieder von steigenden Mieten die Rede, die zu Verdrängung von Bewohnern führen. Welche Möglichkeiten hat der Berliner Senat, gegen Mietsteigerung vorzugehen?

Um die Mietentwicklung zu dämpfen, veröffentlicht die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt alle zwei Jahre einen neuen Berliner Mietspiegel. Damit wird verhindert, dass Mieterhöhungen über das ortsübliche Mietniveau hinaus von Vermieterinnen und Vermieter durchgesetzt werden können. Daneben setzt sich der Senat für eine Verbesserung des bundeseinheitlichen Mietrechts für nicht preisgebundene Wohnungen ein. Zur Verbesserung des Mieterschutzes hat Berlin eine Mietrechtsinitiative im Bundesrat eingebracht. Die wichtigsten Punkte dieser Mietrechtsinitiative sind:

- Der Umfang allgemeiner Mieterhöhungen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete soll verringert werden (von bis zu 20 % innerhalb von drei Jahren, 15 % innerhalb von vier Jahren)

- Die Mieterhöhung bei Modernisierung soll von 11 % der für die Wohnung aufgewandten Kosten auf 9 % jährlich abgesenkt werden.

Der Tatbestand der Mietpreisüberhöhung soll zukünftig unterhalb der Ebene Gemeinde kleinräumig gewürdigt und verfolgt werden können. Bisher ist entsprechend dem Wirtschaftsstrafgesetz ein geringes Wohnungsangebot in der ganzen Gemeinde (Berlin) Voraussetzung für die Verfolgung von Mietpreisüberhöhungen.

Die Presse berichtet von einer Verdrängung aus Nord-Neukölln. Was ist mit der sozial schwächeren Bevölkerung, wie wird sie bei der Stadtentwicklung berücksichtigt?

Das Thema ist mir zu wichtig, als dass ich mich daran beteiligen würde, in der Mietenfrage Ängste zu schüren. Etwas mehr Sachlichkeit in der Diskussion darüber kann uns helfen, die tatsächlichen Probleme zu benennen und gezielt dagegen Maßnahmen durchzusetzen. Die Ergebnisse einer Untersuchung für den Neuköllner Norden im vergangenen Jahr durch meine Verwaltung zeigen mir, dass wir nicht nur in schwarz und weiß denken dürfen. Bis vor kurzem problematisierte die Presse noch sehr eindringlich die Gefahr der Verslumung Nord-Neuköllns. Heute finden Sie Berichte, die von einer ungezügelten baulichen Aufwertung und Verdrängung der Gebietsbevölkerung reden. Zwischen beiden Sichtweisen liegen nur wenige Monate. Unsere Forschungsergebnisse zeigen, dass wir wohl eher von einer geglückten Stabilisierung reden können. Der Zu- und Fortzug in und aus den Gebieten, ist nun nicht mehr dadurch gekennzeichnet, dass zunehmend Besserverdienende den Kiez verlassen. Es kommt viel mehr zu einer sozial ausgeglichenen Bevölkerungsentwicklung.

Wie kann es der Berliner Regierung gelingen, die Bundesregierung von der Wichtigkeit des Programms Soziale Stadt zu überzeugen?

Wenn die Bundesregierung nicht länger ihrer Wirklichkeitsverweigerung folgt, könnte sie auch selbst zu dem Ergebnis kommen, dass es ein Fehler war, Hand an die Soziale Stadt anzulegen. Ob sie allerdings noch die Kraft findet, den falschen Kurs zu korrigieren bezweifle ich. So gesehen ist diese Überzeugungsarbeit schon fast hinfällig. Auch für die Städtebauförderung 2012 gilt, dass der Bund das Programm zwar fortführt, aber in reduzierter und eingeschränkter Form, also mit wenig Geld und einer einseitigen, baulichen Ausrichtung. Das Verhalten der Bundesregierung in dieser Frage erscheint mir widersprüchlich: Einerseits schmückt sich die Kanzlerin auf dem Integrationsgipfel mit Projekten der Sozialen Stadt. Andererseits wird gleichzeitig das Programm zusammengestrichen. Insofern bin ich skeptisch, dass wir kurzfristig eine Änderung der Haltung des Bundes erreichen. Wichtig ist mir, dass wir die Bedeutung und Erfolge des Berliner Quartiersmanagements weiterhin kommunizieren. Das Programm ist unentbehrlich – in seiner gesamten inhaltlichen Breite.

Die Fragen stellten Ulli Lautenschläger und Claudia Mattern

(in gekürzter Version erschienen in der Körnerpost. Quartierszeitung für den Körnerpark, 59. Ausgabe, März 2012)